Last Game
6:0
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Regio West
PlatzMannschaftSpielePunkte
1Herforder EV00
2Hammer Eisbären00
3EHC Neuwied00
4EG Diez-Limburg00
5Ratinger Aliens 9700
6ERV Dinslaken Kobras00
7Neusser EV00





Und am Ende bleibt ein Punkt - Nach Penalty-Schießen gewinnen die Luchse

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Der HEV hatte es mit einem Gegner zu tun, den es nicht zu unterschätzen galt. Knapp 800 Zuschauer sahen zu wie die Ice Dragons sich den Punkt erkämpften. Mit einem etwas geschwächten Kader, durch den Ausfall von gleich 7 Spielern und gestärkt durch zwei Spieler aus der Jugendmannschaft, ging es für Herford mit 16 Spielern gegen die 19 Spieler der angereisten Luchse aus Lauterbach.


Im ersten Drittel gab es sowohl reichlich Pech als auch Glück. Sämtliche vertane Chancen- der Puck wollte einfach nicht hinter dem Lauterbacher Goalie Steve Themm landen.
Auf der Gegenseite sah es allerdings nicht anders aus.
Der Sturmtrupp wurde aller spätestens von Lars Morawitz, der mit zum Teil halsbrecherischen Aktionen das Herforder Tor vernagelte, gestoppt.
In der 12. Minute erhöhten sich die Chancen für den HEV. Die erste Strafe des Abends erhielt die Nummer 55 der Lauterbacher Jakob Fardoe wegen Hakens. Einige hatten den Puck wohl schon das ein oder andere Mal hinter der Torlinie gesehen, aber es hat nicht sollen sein. Sowohl dieses Überzahlspiel, als auch das nächste auf Grund von einer Strafe für die Nummer 11 Kenneth Matheson wegen Stockschlags, blieben für die Ice Dragons torlos. Als Sven Johannhardt wegen Hakens auf die Bank musste, hatten auch die Luchse ihre Chancen in Überzahl. Aber auch sie konnten diese nicht verwerten und so ging es mit 0 zu 0 in die erste Drittelpause.

Das zweite Drittel startete ähnlich wie das erste. Mit dem Unterschied, dass sich die Ice Dragons minutenlang im gegnerischen Drittel festsetzen konnten und ein wirklich starkes Spiel spielten. Gebracht hat es ihnen allerdings nicht so viel. Egal wie schön das Spiel aufgebaut war, sie scheiterten am Lauterbacher Torhüter. Auch als Leon Nasebandt in der 29. Minute einen Gegenspieler hat in die Bande laufen lassen und eine Strafe wegen Hakens bekam, änderte es nichts daran, dass die Ice Dragons den Puck immer wieder gefährlich nah an das Tor der Luchse brachten.
Erst nachdem Donatas Vitte gefoult wurde und zu Boden ging, wurde das Spiel der Herforder gestört und das Blatt wendete sich. Die Luchse konnten sich jetzt ihrerseits im Herforder Drittel festsetzen. Sie belauerten Lars Morawitz, der gestützt von bloß 2 Verteidigerreihen sämtliche Pucks abfing, bis er sich geschlagen geben musste und die Luchse das erste Tor des Abends schossen. In der 35. Minute war es die Nummer 24 Ville Kärkäs auf Vorlage von der Nummer 17 Benjamin Schulz und der 11 Kenneth Matheson, der die Anzeige auf 0:1 stellte.
Die Dragons ließen sich nicht unterkriegen und  unternahmen in den letzten Minuten noch einige Anläufe, konnten den Spielstand aber nicht mehr ändern. So stand es zum Ende des zweiten Drittels 0 zu 1.

Das dritte Drittel startete deutlich besser für den HEV. Nach nicht mal einer Minute war es Zack MacQueen, der für die Ice Dragons den Ausgleich schoss.
Knappe 4 Minuten später erhöhte auch schon Dennis Schmunk auf 2 zu 1 in Überzahl. Beide Tore wurden von Nils Bohle und Sven Johannhardt vorbereitet.
Nach ein paar diskussionswürdigen Entscheidungen der Schiedsrichter änderte sich sowohl die Stimmung in der Halle als auch auf dem Eis. Das Spiel wurde hektischer und gerade die Ice Dragons fingen sich Strafen ein.
Die Luchse, die in der Zeit die Nerven behielten nutzten ihr Überzahlspiel in der 48. Minute und glichen durch die Nummer 7 Philipp Maier auf Zuspiel von der Nummer 87 Emanuel Grund und der Nummer 55 Jakob Fardoe zum 2 zu 2 aus.
Jetzt waren noch gut 11 Minuten zu spielen. Obwohl die Dragons sich noch mehr Strafen einfingen, in der 49. Minute musste Nils Bohle wegen Beinstellens auf die Bank und erhielt zusätzlich noch eine 10 minütige Disziplinarstrafe, in der 55. Minute war es dann Leon Nasebandt der noch einmal auf der Strafbank platznehmen musste, wegen eines Checks gegen‘s Knie und 3 Sekunden vor Ende schoss Kevin Rempel den Puck versehentlich über die Bande und bekam dafür 2 Minuten wegen Spielverzögerung, war das Spiel ausgeglichen.


Nachdem die Mannschaften 60 Minuten insgesamt sehr ausgeglichen gespielt haben, war es kein Wunder mehr, dass es mit 2 zu 2 ins Penalty-Schießen ging.
Die Lauterbacher fingen an. Es startete die Nummer 18 Pierre Wex und verwandelte auch direkt.
Auf der Herforder Seite war es Zack MacQueen, der versuchte die Scheibe an Steve Themm vorbeizubringen. Er schaffte es leider nicht.
Nun war es wieder an den Lauterbachern. Der Neuzugang der Luchse Kenneth Matheson mit der Nummer 11 machte das entscheidende Tor, da auch unser Kapitän Fabian Staudt Themm nicht umspielen konnte.
So gab es für die Lauterbacher Luchse 2 Punkte und für den HEV immerhin einen mehr als verdienten Punkt.

Torfolge: 0:1 Kärkäs/Schulz/Matheson (35:31); 1:1 MacQueen/Bohle/Johannhardt (40:57); 2:1 Schmunk/Bohle/Johannhardt (44:29); 2:2 Maier/Grund/Fardoe (48:32); 2:3 Matheson (60.)Entscheidender Penalty

Strafzeiten:
Herford: 14 + 10 (Bohle)
Lauterbach: 8
 

Zuletzt geändert am: Dec 11 2016 um 10:49 AM

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