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Regio West
PlatzMannschaftSpielePunkte
1EG Diez-Limburg3275
2Herforder EV3265
3EHC Neuwied3262
4Ratinger Aliens 973262
5Hammer Eisbären3251
6ERV Dinslaken Kobras3237
7Soester EG3229
8Luchse Lauterbach3228
9Neusser EV3222





Transfers, Tücken und Telefonate - wie T9 die Kaderplanung beeinflusst

News >> Senioren

Zwei anstrengende Wochen liegen hinter dem Vorstand des HEV, Wochen, an deren Ende es gelang, 4 neue Spieler zu verpflichten. "Uns war von Anfang an klar, dass unser Kader auf Dauer zu klein ist, um erfolgreich durch eine volle Saison und die Playoffs in dieser umkämpften Liga zu gehen.
Aber noch mehr Spieler für eine ganze Saison zu holen, war für uns finanziell nicht darstellbar. Deshalb hatten wir ohnehin vor, im Dezember oder Januar noch Spieler zu holen. Durch die lange Verletzung von Kieren Vogel und den Weggang von RJ Reed mussten wir jetzt zusätzlich noch einen sehr guten Stürmer und einen richtig guten Torwart suchen, und beide mussten bezahlbar und bereit sein, in die 4. Liga nach Herford zu kommen - das war eine schwierige Aufgabe und hat sich bis in die letzten Tage vor dem Ende der Wechselfrist am 31.1. gezogen. Umso glücklicher sind wir mit den vier neuen Spielern, die jetzt zum Team gestoßen sind.", so Uwe Johann, 1. Vorsitzender des HEV.

Soweit, so erfolgreich die Arbeit in Herford. Doch was passiert da eigentlich im Hintergrund? Die Unwägbarkeiten, die sich ergeben können, sind vielfältig.
Die Spielberechtigung von Maurice Becker zum Beispiel, wäre beinahe von einem Smartphone verhindert worden. Dessen Rechtschreibkorrektur, auch T9 genannt, machte aus dem Wort „Passantrag“ das Wort „Passant“. Der Hintergrund: Auch ein anderer Verein hatte Interesse an Maurice, schon vorsorglich einen Passantrag geschickt. Wollte den Passantrag dann zurückziehen. Aber „…den Passant zurückziehen“ wurde vom LEV-NRW, zuständig für die Ausstellung der Pässe, nicht akzeptiert. Das ganze wenige Minuten vor Feierabend in der Geschäftsstelle des LEV, da kommt man schon mal ins rotieren! Telefonische Richtigstellung reichte nicht, es musste per Fax geschehen. Ein riesen Dank an dieser Stelle an Uwe Stevens, der sich ein Bein ausgerissen hat, um dieses Fax rechtzeitig zum LEV zu bekommen! Schon vor dieser wilden Aktion hatte bereits Jürgen Frings, stellvertretender Vorsitzender der Soester EG, Himmel und Hölle in Bewegung gesetzt, um Maurice rechtzeitig für das Spiel am Freitag freizugeben. Auch dafür nochmal ein großer Dank!

Im Auge des Orkans der Unwägbarkeiten: Jutta Feldmann! Unsere 2. Kassiererin, schon seit Jahren diejenige, die sich um Passformalitäten aller Arten kümmert, bewies mal wieder Nerven aus Stahl. Denn egal wo es grade brannte, sie behielt die Ruhe, löschte alle Feuer und brachte alles unter Dach und Fach, während dem restlichen Vorstand, das geben alle offen zu, die Düse ging!

An dieser Stelle müssen wir auch unbedingt noch einmal auf die Zusammenarbeit zwischen den Vereinen eingehen! Denn wenn Spieler und aufnehmender Verein sich bereits über eine zukünftige Zusammenarbeit einig sind, spielt nämlich der abgebende Verein noch eine entscheidende Rolle. Ohne deren Entgegenkommen hätte es auch in den letzten Wochen keinerlei Neuzugänge gegeben! Oder, wie Christina Fischer, die sportliche Leiterin aus Zweibrücken es formuliert hat: „Man sollte sich gegenseitig unterstützen und nicht gegeneinander arbeiten finde ich. Schließlich machen wir das alle weil unser Herz am Eishockey hängt und wir sitzen ja irgendwie alle im selben Boot und haben die selben Probleme und Hürden zu überwinden. Umgekehrt wäre ich ja auch glücklich wenn man uns so entgegenkommen würde.“

In diesem Sinne möchte sich der HEV beim ESC Zweibrücken, der Soester EG und den Lauterbacher Luchsen bedanken, dass die Freigaben so schnell und unkompliziert geklappt haben!
 

Zuletzt geändert am: Feb 04 2018 um 11:44 AM

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