Last Game
6:0
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Regio West
PlatzMannschaftSpielePunkte
1Hammer Eisbären3693
2Herforder EV3689
3EHC Neuwied3682
4EG Diez-Limburg3667
5Ratinger Aliens 973662
6ERV Dinslaken Kobras3650
7Soester EG3648
8Neusser EV3628
9Luchse Lauterbach3613
10Löwen Frankfurt U25368





Tiere im Westen – Heute: Die Kobra

News >> Senioren

Die Ophiologie („Schlangenkunde“) kennt 29 Unterarten der Kobra („Naja“), die in weiten Teilen Afrikas und Asien vorkommen. Sie leben am Boden, ernähren sich von Kleintieren und anderen Schlangen, giftig sind sie alle. Außerdem sind sie, wie alle Schlangen, Ektotherm, was bedeutet, dass sie Ihre Körpertemperatur nicht selbstständig regulieren können. Sie verfallen bei Temperaturen unter 9° Celsius in eine Art Kältestarre.

Jetzt allerdings haben die Wissenschaftler und Redakteure eine Mammut Aufgabe vor sich, denn die Fachliteratur muss dringend umgeschrieben werden! Der Hintergrund ist die Entdeckung einer bisher unbekannten Unterart der Kobras. Und diese wurde überraschender Weise mitten in Zentraleuropa entdeckt, genaugenommen in Deutschland, am Niederrhein. Die Ophiologen werden ins Staunen geraten, denn diese neue Art, mittlerweile von seinem Entdecker, einem einsamen Hobby Veterinär aus NRW ("EHV NRW") als Dinslakener Kobra („Naja Dinslakensis“) benannt, entspricht in kaum einer Beziehung den ansonsten über Kobras bekannten Informationen.

Denn die Dinslakener Kobra verfällt ab Temperaturen über 9° Celsius in eine Art Hitzestarre, erst ab Temperaturen nahe dem Gefrierpunkt erreicht der Kobrakörper seine volle Leistungsfähigkeit. Anstatt Beutetiere oder Fressfeinde mit Gift zu attackieren, schützt sie sich, indem Sie knapp 180 Gramm schwere Klumpen verschießt, die mit bis zu 180 km/h einschlagen können. Auch ist der Fluchtreflex bei der Dinslakener Kobra nur sehr rudimentär ausgebildet, sie bevorzugt sich in einer defensiven Haltung zu verteidigen und mit blitzschnellen Gegenangriffen, den Gegner zu vertreiben.

Um diese neue Spezies genauer unter die Lupe zu nehmen und mehr Fakten zu sammeln, wird sich am Freitagabend in Herford eine Horde unerschrockener Naturkundler ganz nahe an die Kobras heranwagen. In geschuppten Drachenpanzern und mit spezieller Schutzausrüstung bekleidet hoffen sie, dass sie die Gegenangriffe der Kobras abwehren können, wenn sie mit ihren ausgeklügelten Tests beginnen. Da die Kobras einen äußerst kalten Lebensraum brauchen, hat man sich dazu entschieden, für dieses Unterfangen die Eishalle „Im kleinen Felde“ anzumieten. Und jetzt der Clou: Dieses interessante Naturschauspiel wird für Zuschauer zugänglich sein, eine einmalige Gelegenheit für alle Hobby-Naturkundler, Profis bei der um ca. 20:30 Uhr beginnenden Arbeit zu beobachten!

Also wie immer: Freitagabend ALLE IN DIE HALLE!
 

Zuletzt geändert am: Nov 09 2017 um 9:47 AM

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