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4:5
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Regio West
PlatzMannschaftSpielePunkte
1EG Diez-Limburg3275
2Herforder EV3265
3EHC Neuwied3262
4Ratinger Aliens 973262
5Hammer Eisbären3251
6ERV Dinslaken Kobras3237
7Soester EG3229
8Luchse Lauterbach3228
9Neusser EV3222





Tiere im Westen: Heute der Eisbär

News >> Senioren

Der Eisbär (Ursus maritimus, auch Polarbär genannt) ist eine Raubtierart aus der Familie der Bären (Ursidae). Er bewohnt die nördlichen Polarregionen, ist eng mit dem Braunbären verwandt und das größte an Land lebende Raubtier der Erde. Der sich fast ausschließlich von Fleisch und Fisch ernährende Eisbär ist, wie alle anderen Bären auch, ein absolutee Einzelgänger. Während Jungtiere von Menschen oft als niedlich empfunden werden (bestes Beispiel Knut, das Eisbärjunge aus dem Berliner Zoo), sind ausgewachsene Tiere mit einer Größe von bis zu 340 cm und einem Gewicht von bis zu 800 Kg beeindruckende und angsteinflößende Jäger.

Nur wenigen bekannt ist jedoch, dass der Eisbär eine Unterart, den „Hammer Eisbär“ (Ursus maritimus hamensus) hat. Der Hammer Eisbär, der, wie der Name bereits vermittelt, im nördlichen Ruhrgebiet domestiziert wurde, findet so auch nur selten seinen Platz in der einschlägigen Fachliteratur.
Der Hammer Eisbär wird nicht ganz so groß wie seine Verwandten in freier Wildbahn, die größten Exemplare wurden mit 198cm und 110 Kilogramm gemessen. Dies ist zwar immer noch weit ab von der Niedlichkeit eines Knut, wirkt jedoch nicht ganz so bedrohlich wie die in den Polarregionen heimischen, wilden Bären. Doch die Körpergröße der Hammer Eisbären ist nicht das einzige Unterscheidungsmerkmal. Nicht nur, dass sie ungewöhnlicher Weise im Rudel jagen und sich von schwarzen Hartgummi-Scheiben, so genannten Pucks, ernähren. Nein, da sie nicht in freier Wildbahn, sondern in der Helinet Eissportarena zur Welt gekommen sind, benötigen sie bei der Nahrungssuche auch die Anleitung eines sogenannten eines Tiertrainers (Hoja).
Es ist dem Tiertrainer hoch anzurechnen, dass er, um sein Bärenrudel möglichst gut auf die freie Wildbahn vorzubereiten, im Zuge von sogenannten „Revierwanderungen“ die Jagdgebiete von Zeit zu Zeit wechselt und seinen Zöglingen die Möglichkeit gibt, potentielle Fressfeinde näher kennenzulernen. Denn spätestens wenn die Tiere ausgewachsen sind, also mit ca. 40 Lebensjahren, sollen sie in die freie Wildbahn entlassen werden.

Eine dieser Revierwanderungen wird die Eisbären am kommenden Freitag nach Herford verschlagen, um in der dort vorhandenen Kältekammer, der Eishalle „Im kleinen Felde“, auf Nahrungssuche zu gehen. Die dort ansässigen Drachen (Ice Dragons) werden jedoch ihr Revier mit Klauen und Zähnen verteidigen. Ein Naturschauspiel, das nur selten vorkommt und das Tierfilmer bisher vergeblich aufzunehmen versuchten. Für die heimischen Tierfans gibt es jedoch eine gute Nachricht, sie haben die Möglichkeit, am Freitagabend ab 20:30 Uhr live dabei zu sein. Eine Möglichkeit, um die sie von der Fachwelt beneidet werden!


Also wie immer: Freitagabend ALLE IN DIE HALLE!
 

Zuletzt geändert am: Nov 16 2017 um 8:47 AM

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