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22.03.2019 20:00
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Regio West
PlatzMannschaftSpielePunkte
1Hammer Eisbären3693
2Herforder EV3689
3EHC Neuwied3682
4EG Diez-Limburg3667
5Ratinger Aliens 973662
6ERV Dinslaken Kobras3650
7Soester EG3648
8Neusser EV3628
9Luchse Lauterbach3613
10Löwen Frankfurt U25368





Knappem Sieg gegen Paderborn folgt Niederlage gegen Dortmund

News >> Senioren

Wieder hatten die Ice Dragons zwei Spiele am Wochenende, dieses Mal waren sowohl Auswärts- als auch Heimspiel in Paderborn. Nach dem knappen 3:5 Auswärtssieg gegen Paderborn gingen dem Trainer-Duo Kai Frenzel und Michael Reim jedoch für das Spiel am Sonntag langsam die Spieler aus. Trotzdem verkauften sich die Ice Dragons bei der 1:4 Niederlage gegen die klassenhöheren Eisadler aus Dortmund sehr gut!

Die Partie gegen Paderborn stand unter keinem guten Stern. Die Ice Dragons, die in Person von Gastspieler Alexander Seel zusätzliche Verstärkung dabei hatten, trafen auf eine Paderborner Truppe, die von Beginn an hellwach war. So gingen die Gastgeber schon in der 3. Minute des Spiels durch Ernst Reschetnikow in Führung. In der Folge jedoch setzten vor allem die Ice Dragons Akzente. Bis zum ersten Tor mussten die anwesenden Herforder Fans jedoch bis zur 11. Spielminute warten, dann aber ging es ganz schnell. Killian Hutt hat nutzte in Überzahl eine Vorlage von Gastspieler Alexander Seel, um den Ausgleich zu erzielen. 3 Minuten später war erneut Killian Hutt erfolgreich, als er nach einem schönen Solo die Scheibe aus spitzem Winkel im Netz unterbrachte. Den Schlusspunkt unter das erste Drittel setzte dann Jan-Niklas Linnenbrügger, der einen Abpraller von Chad Evans zum 1:3 in der 16. Spielminute verwandelte.
Im zweiten Drittel wurde das Spiel deutlich ruppiger. Bereits nach 17 Sekunden war die Partie für Dennis Flachmeier gelaufen, der nach einem Bandencheck mit einer Gehirnerschütterung in die Kabine gehen konnte. In der Folgezeit verloren die Unparteiischen völlig die Kontrolle über das Spiel, Ergebnis waren Diskussionen, nicht geahndete Fouls und eine weitere Verletzung auf Herforder Seite, als Jan-Niklas Linnenbrügger nach einem ungeahndeten Kniecheck die Partie beenden musste. 30 Sekunden vor Ende des Drittels passierte dann aber doch noch etwas auf dem Eis, was mit Eishockey zu tun hatte. Nach Vorarbeit von Alexander Lindt war Hans-Jochen Kalb zur Stelle und verkürzte auf 2:3 aus Sicht der Gastgeber.
Im letzten Drittel versuchte Paderborn alles, um das Spiel zu drehen, kam dann in Überzahl in der 45. Minute auch zum Ausgleich durch Constantin Schneider. Doch die Ice Dragons schlugen zurück! Tim Schürstedt hielt in der 51. Minute gezielt drauf, Chad Evans brachte seine Kelle dazwischen und fälschte zur erneuten Herforder Führung ab. Den Deckel drauf machte dann Killian Hutt mit seinem dritten Treffer des Abends, als er in der 58. Minute zum 3:5 einnetzte.

Im zweiten Spiel des Wochenendes war dann der Kader reichlich ausgedünnt. Neben den bereits verletzten Sebastian Riede, Fabian Staudt und Philipp Brinkmann fielen noch Dennis Flachmeier (Gehirnerschütterung), Lukas Dersken (Prellung am Arm), Florian Kiel (private Verpflichtung) und zu allem Überfluss auch Killian Hutt aus, der sich ebenfalls am Freitag eine leichte Verletzung zugezogen hatte. Keine guten Voraussetzungen gegen das klassenhöhere Topteam aus Dortmund, doch die Ice Dragons wussten zu gefallen! Zwar gaben die Gäste eindeutig Tempo und Spielrichtung vor, gingen auch schon in der 3. Spielminute durch André Kuchnia in Führung, in der Folge jedoch kämpften die Ice Dragons aufopferungsvoll und verhinderten, gestützt auf einen überragend aufgelegten Lars Morawitz im Tor, einen höheren Rückstand. Die Offensive kam jedoch nicht zur Entfaltung, zu stark spielten die Gäste auf, schnürten die Ice Dragons fast Dauerhaft im eigenen Drittel ein. So viel Druck sorgte dann auch 30 Sekunden vor der Pause für den zweiten Treffer der Gäste, Marvin Cohut ließ Lars Morawitz mit einem platzierten Flachschuss keine Chance.

Im zweiten Drittel fanden die Ice Dragons nun besser ins Spiel, erarbeiten sich ihrerseits Chancen. Auch wenn die Gäste weiterhin überlegen waren, dass Spiel wurde insgesamt offener und spannender. Jedoch vermochten die Ice Dragons es nicht, ihre Zweifellos vorhandenen Torchancen in Tore umzumünzen, der nun immer öfter geprüfte Dennis Breitfeld im Dortmunder Tor zeigte sich hochkonzentriert und vorerst unüberwindbar. Besser machten es erneut die Gäste, die in Person von Tommy Kuntu-Blankson, der einen Abpraller aus kurzer Distanz versenken konnte,  bereits in der 22. Minute auf 0:3 erhöhten. Doch die Ice Dragons ließen sich davon nicht beirren, sie wollten auf die Anzeigetafel und sie arbeiteten hart dafür. Doch es half alles nichts, bis zur letzten Pause fielen keine weiteren Tore.

Im letzten Drittel dann klappte es aber doch! In der 43. Minute machte sich Andreas Alexander nach einem feinen Pass von Lucas Klein auf den Weg und zwang den Dortmunder Goalie zu einer Glanzparade, den Abpraller hämmerte Chad Evans aus kurzer Distanz zum verdienten Anschlusstreffer in die Maschen. Die Eisadler antworteten mit wütenden Angriffen, bissen sich jedoch an der Herforder Defensive immer wieder die Zähne aus, während die Ice Dragons auf Konter lauerten und versuchten, Nadelstiche zu setzen. Als es dann so aussah, als würde es beim 1:3 bleiben, musste Lars Morawitz in der 59. Minute doch noch einmal hinter sich greifen: André Kuchnia hatte nach einer tollen Kombination den 1:4 Endstand hergestellt.
Am Ende hatten sich stark dezimierte Ice Dragons gegen einen klassenhöheren Gegner erneut hervorragend verkauft und man konnte sehen, welches Potential in der jungen Herforder Mannschaft steckt.


 

Zuletzt geändert am: Sep 21 2015 um 5:14 PM

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