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Knappe Kisten in Dortmund - Bambini mit zweitem Turniersieg in Folge

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"Endlich werden die Kinder für das viele Lehrgeld der letzten eineinhalb Jahre belohnt!" brachte es Sabine Richter, Mutter von Teamkapitän Verena, auf den Punkt. Auch im zweiten Turnier der Pokalrunde gab es die "Gold"-Medaillen für die Bambini aus Brackwede und Herford. Bis dahin durfte wieder jede Menge gezittert werden - alle drei Spiele wurden erst mit dem letzten Tor entschieden.

Der ungewöhnliche Abend begann mit einem seltenen Resultat bei der Skillübung. Denn normalerweise gewinnen die Teams, die nur mit der Mindestzahl von 14 Kindern zum Turnier antreten und ihre schwächeren Schlittschuhläufer zu Hause lassen. Die Ostwestfalen aber hatten (bis auf den erkrankten Nikita Müller) wieder die "volle Kapelle" von 17 Kindern an Bord. Dann gab es gleich zum Start auch noch zwei (sehr kleinliche) Strafsekunden, und dann stürzte auch noch ein Kind während der wilden Fahrt um die Pylone. Doch am Ende lagen die HEV/SVB-Bambini mit einem Schnitt von 16,64 Sekunden vorne und heimsten erneut die ersten sechs Punkte ein. Gastgeber Dortmund (4 Punkte) lag 0,36 Sekunden dahinter, dann Ratingen (2 Punkte) mit weiteren 0,35 Sekunden Abstand. Duisburg ging mit 1,79 Sekunden Rückstand auf Platz drei leer aus.

HEV/SVB - Ratinger Ice Aliens 3:2 (0:2)

Eine verschlafene Abwehr und im Angriff zahllose Schüsse aus viel zu spitzem Winkel - schon waren die ersten zwei Punkte futsch, denn die Ice Aliens entschieden die erste Hälfte trotz leichter Feldüberlegenheit der Ostwestfalen für sich.Im zweiten Abschnitt drehten die Teutonen aber kräftig auf, und wie so oft war es der zweite Block, der den Bann brach: Alex Steinhauer verkürzte auf Pass von Paul -Luca Kempeni zum 1:2. Dann kam der erste Block in Fahrt: Dennis Roll erzielte auf Zuspiel von Max Knetsch den Ausgleich, und unter großem Jubel legte Verena Richter für Stiven Steinhauer vor, der das 3:2 markierte. Torwart Fynn Altmann musste in der Schlussphase noch einige brenzlige Situationen entschärfen, bis der knappe Sieg unter Dach und Fach war und der Turnierleiter 4 Punkte für die Ostwestfalen (eine gewonnene Halbzeit und gewonnenes Spiel) und 2 für Ratingen (eine gewonnene Halbzeit) eintrug. Doch wer hoffte, das es nun etwas weniger nervenaufreibend würde, hatte sich getäuscht.

HEV/SVB - EV Duisburg 8:7 (3:5)


Trotz voller Konzentration gerieten die Teuto Ice Dragons auch in diesem Spiel schnell wieder mit 0:2 in Rückstand. Genauso schnell erzielte Stiven Steinhauer auf Zuspiel von Dennis Roll den Anschlusstreffer. Alex Steinhauer auf Pass von Ansgar Johann besorgte den 2:2-Ausgleich, und als Stiven Steinhauer (Assist: Verena Richter) den 3:2-Treffer erzielte, schien schon in Halbzeit 1 alles für die Ostwestfalen zu laufen. Dann aber kam es es ganz anders: Duisburgs Nr. 10 umkurvte ein ums andere Mal seine Gegenspieler und netzte gegen den bärenstarken Nick Ekrot im Tor unhaltbar ein, erhöhte so bis auf 3:5. Doch schon während seines Torfestivals schwante den ersten Eltern auf der Tribüne: "Da stimmt was nicht!". Denn der junge Stürmerstar spielte offenbar gleich in zwei Blöcken. Schließlich wurde auch die Schiedsrichterin aufmerksam, als neben dem Spielfeld ein Duisburger Kind, statt einzuwechseln, minutenlang in die Torwartbekleidung hineindrapiert wurde. Minutenlange Spielunterbrechung, dann die Erklärung: Einer der beiden Duisburger Torwarte hatte sich im ersten Spiel verletzt, deshalb wurde ein Feldspieler aus dem dritten Block in seine Ausrüstung gesteckt, um dann in der zweiten Hälfte im Tor zu stehen. Statt nun aber mit drei Blöcken weiterzuspielen und immer einen Spieler doppelt einzusetzen, zog Duisburg den dritten Block komplett aus dem Verkehr. Die drei Kinder tauchten nur noch als Ersatz für die beiden ersten Blöcke auf, die stärksten Spieler waren damit jede 2. Minute auf dem Eis. Herford/Brackwede spielte weiter den Regeln entsprechend mit drei Blöcken im Wechsel. So musste der dritte Block der Ostwestfalen es ständig mit den stärksten Spielern des Gegners aufnehmen - ein ungleicher Kampf. Um so erstaunlicher, dass die Teuto Ice Dragons dennoch das Spiel drehen konnten: Alex Steinhauer zum 4:5, Max Steinhauer zum 5:5, Stiven Steinhauer zum 6:5. Zwei weitere Tore fielen bis zum Endstand von 8:7, die aber nicht mehr notiert werden konnten, weil Betreuer Uwe Johann sich auf die Protokollierung der Duisburger Wechselpraxis konzentrieren musste. Mit dem Versuch, bei der Turnierleitung und den Schiedsrichtern zu intervenieren, machte er sich schwer unbeliebt: "Das sind doch nur Kinder, die Eishockey spielen wollen, und denen sowas ganz egal ist!" wurde ihm beschieden - während weiter wütende Herforder Kinder auf ihn zukamen und protestierten...

HEV/SVB - Eisadler Dortmund 4:5 (4:3)

"Dortmund ist unser Angstgegner" scherzte jemand vor dem Spiel - und sollte Recht behalten. Wieder kam es zwischen den beiden Teams, die sich gut verstehen und unter der Woche eigentlich ein Freundschaftsspiel geplant hatten, zu einem Kampf auf Biegen und Brechen. Doch diesmal gingen die Teuto Ice Dragons durch Stiven Steinhauer (Pass von Dennis Roll) mit 1:0 in Führung. Der kluge Pass von Roll zu seinem Sturmpartner, der mustergültig vollendete, brachte Trainer und Eltern in helle Verzückung: "So muss man spielen!". Nach zwischenzeitlichem Ausgleich besorgte Alex Steinhauer im Alleingang die erneute Führung. Doch Dortmund glich aus und ging sogar mit einem tollkühnen Rückhand-Lupfer, der eine gefühlte Minute in der Luft war und sich dann über den Torwart ins Netz senkte, mit 3:2 in Führung. Ebenfalls blitzsauber herausgespielt dann der erneute Ausgleich: Ansgar Johann und Max Steinhauer setzten Alex Steinhauer zum 3:3 ein. Und erneut Alex Steinhauer erzielte kurz darauf sogar die 4:3 Führung (Pass: Ansgar Johann). Damit ging es in die Pause. In Halbzeit zwei dann ein einziger Sturmlauf der Ice Dragons, die aber eiskalt erwischt wurden. Neben einem Eigentor gelang erneut einem Dortmunder Spieler eine Bogenlampe, so dass die Eisadler wieder mit 5:4 vorne lagen. Die Ostwestfalen hatten nun ihre stärkste Phase und schnürten die Gastgeber immer wieder in deren Hälfte ein. Vor allem der zweite Block kam zu Torschüssen in Serie, scheiterte aber immer wieder am überragenden Torwart der Dortmunder. Und da den Ice Dragons gegen Ende langsam die Beine schwer wurden, blieb es schließlich bei der Niederlage, die aber nichts mehr am Turniersieg änderte!

Die Ostwestfalen fuhren 16 Zähler ein und führen damit nach zwei von vier Turnieren die Tabelle mit 36 Punkten vor Ratingen (32 Punkte), Duisburg und Dortmund (je 14).

Der Tabellenführer der A3 Pokalrunde spielte mit: #1 Nick Ekrot, #5 Jannes Brosch, #7 Nick Hüttemann, #8 Verena Richter (C), # 9 Denis Saljunovic, #10 Eric Schroeder, #13 Jan-Luca Others, #14 Dennis Roll, #15 Florian Schäfer, #16 Stiven Steinhauer, #17 Fynn Altmann, #19 Phil Lehnert, #20 Ansgar Johann, #21 Max Knetsch, #22 Paul-Luca Kempeni, #23 Alex Steinhauer, #24 Max Steinhauer.

Zuletzt geändert am: Mar 23 2014 um 11:21 AM

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