Last Game
6:0
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Regio West
PlatzMannschaftSpielePunkte
1Hammer Eisbären3693
2Herforder EV3689
3EHC Neuwied3682
4EG Diez-Limburg3667
5Ratinger Aliens 973662
6ERV Dinslaken Kobras3650
7Soester EG3648
8Neusser EV3628
9Luchse Lauterbach3613
10Löwen Frankfurt U25368





Kämpferischer Rumpfkader chancenlos in Troisdorf

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Fast alle Mann fit, aber kaum einer dabei – das war die ernüchternde Ausgangssituation der Ice Dragons vor dem Spiel in Troisdorf. Die Abfahrtszeit von 16 Uhr vertrug sich einfach nicht mit Arbeits- und Vorlesungs- und Schulzeiten, die bis 17 Uhr und länger gingen. So hatten die Ice Dragons zwar extrem viel Kampfgeist mit im Bus, doch ohne Sören Werth, Lars Rusche, Timo Becker, André Schäfer, Lukas Derksen, Marcel Furkert, Leon Nasebandt, Yannik Geiselmann, Kris Gehring und Henrik Kütemeier, die alle aus beruflichen und/oder schulischen Gründen den Mannschaftsbus nicht besteigen konnten, sowie dem verletzten Fabian Krüger und dem gesperrten Kapitän Fabian Staudt fehlten nicht nur die Erfahrung auf dem Eis, sondern auch die Spieler, um zumindest 2 Reihen stellen zu können! Kurzerhand erklärte sich Michael Reim bereit, seinen „Ruhestand“ zu unterbrechen um sein Talent und seine Erfahrung einzubringen, dazu kamen die Jugendspieler Justin Vogt und Rafael Böer sowie der Jugendtorwart Frank Schafner, der als einziger Goalie mit nach Troisdorf reiste. Da auch Coach Uwe Geiselmann verhindert war, stellte sich Torwartlegende Kai Frenzel an die Bande und versuchte, dem jungen Team so gut wie möglich zu helfen. Am Ende zeigte sich dann, dass diese Flut an Ausfällen auch für die kämpferischste Mannschaft nicht aufzufangen ist und die Ice Dragons mussten von ihrem Wunsch nach Revanche Abstand nehmen und sich mit 11:3 geschlagen geben.

Während die aus der Not neu formierte Truppe noch versuchte, sich zu finden, und ihre Taktik, hinten sicher zu stehen und auf Konter zu lauern, umzusetzen, waren die Gastgeber von der ersten Sekunde hellwach und nutzen die Nervosität der Ice Dragons aus. So dauerte es nur 72 Sekunden, bis Andy Czaika den erst 16jährigen Frank Schafner im Herforder Kasten das erste Mal überwinden konnte. Die extrem junge Truppe der Ice Dragons kämpfte zwar wie ein Rudel Löwen, doch die Routine der erfahrenen Spieler im Troisdorfer Team konnten sie damit nicht wett machen. So stand es durch ein Tor von Tim Piontek und einen Unterzahltreffer von Mario Wonde bereits nach 10 Minuten 3:0 für die Gastgeber ehe die Ice Dragons die Nervosität langsam ablegen konnten. Da auch Frank Schafner die anfängliche Nervosität nach und nach ablegte und sich immer besser ins Spiel fand, konnten die Ice Dragons dieses 3:0 trotz diverser Unterzahlsituationen bis zum Ende des 1. Drittels halten.

Im zweiten Drittel erhöhten die Gastgeber noch einmal den Druck, wollten frühzeitig die Entscheidung herbeiführen. Zwar stemmten sich die Herforder Spieler rund um Frank Schafner gegen die Übermacht, trotzdem erhöhten die Gastgeber bis zur 28. Minute auf 7:0. Die Ice Dragons gaben sich nicht auf und kämpften mit aller Macht gegen eine zweistellige Niederlage! Nach langem Pass von Sebastian Riede war es Sebastian Böer, der in der 28. Minute mit einem Alleingang den ersten Herforder Treffer erzielte. Nur 2 Minuten später verkürzte dann Jan-Niklas Linnenbrügger, ebenfalls nach einem langen Pass von Sebastian Riede, auf 7:2. Die Ice Dragons zeigten, dass sie sich noch nicht geschlagen geben wollten. Zwar konnten die Gastgeber noch vor der Pause durch Tim Piontek und Tobias Müller auf 9:2 erhöhen, doch die Ice Dragons verkauften sich weiter so teuer wie möglich.

Das letzte Drittel konnten die Ice Dragons dann offener gestalten. Nachdem Constantin Nocker mit einem Konter in doppelter Unterzahl auf 10:2 erhöhte und damit das Ergebnis zweistellig machte, ließen die Drachen zwar kurzzeitig etwas die Köpfe hängen, doch ein Powerplay Treffer von Justin Vogt in der 47. Minute nach Vorarbeit von Jan-Niklas Linnenbrügger und Andreas Alexander gab neue Kraft. Mit aller Macht versuchten sie nun weitere Treffer zu verhindern. Dies gelang auch, leider nur bis kurz vor Schluß. Denn 20 Sekunden vor Schluss schafften es die Troisdorfer in Person von Mario Wonde erstmals, eine Überzahlsituation gegen die Aufopferungsvoll verteidigenden Ice Dragons zu nutzen und stellten den 11:3 Endstand her.

Trotz der hohen Niederlage war Kai Frenzel am Ende stolz auf sein Team: „Wir sind hier mit einem unguten Gefühl hingefahren, diese Ausfälle zu kompensieren ist einfach nicht möglich. Doch das Team hat bis zur Erschöpfung gekämpft, die jungen Spieler haben ihren Job so gut wie nur irgend möglich gemacht und Frank Schafner, der am Anfang doch etwas nervös war, wurde von Minute zu Minute sicherer und hat einige Alleingänge entschärft und tolle Paraden gezeigt“

 

Torfolge:

1:0 Czaika/Kleinmann (1:12); 2:0 Piontek/Czaika/Elter (7:14); 3:0 Wonde/Könitzer (9:52) UZ1;

4:0 Piontek (22:28); 5:0 Walterscheid (23:32) Penalty; 6:0 Prenger/Wonde/Könitzer (25:14);

7:0 Müller/Walterscheid (27:11); 7:1 S.Böer/Riede (27:30); 7:2 Linnenbrügger/Riede (29:24);

8:2 Piontek/Tischler (31:30); 9:2 Müller/Walterscheid/Weber (38:03); 10:2 Nocker/Metzen (45:12) UZ2;

10:3 Vogt/Linnenbrügger/Alexander (46:15) PP1; 11:3 Wonde/Prenger/Könitzer (59:40) PP1

 

Strafminuten:

Troisdorf 14

Herford 16

Zuletzt geändert am: Nov 30 2013 um 2:22 PM

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