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06.09.2019 20:30
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Regio West
PlatzMannschaftSpielePunkte
1Herforder EV00
2Hammer Eisbären00
3EHC Neuwied00
4EG Diez-Limburg00
5Ratinger Aliens 9700
6ERV Dinslaken Kobras00
7Neusser EV00





Ice Dragons verlieren trotz fantastischer Aufholjagd gegen Königsborn

News >> Senioren

1. Drittel verschlafen, 4 Tore Rückstand aufgeholt und dann auf Grund mangelnder Kaltschnäuzigkeit doch 7:8 verloren. So einfach lässt sich das Spiel der Ice Dragons gegen den Königsborner JEC zusammenfassen. Doch einfache Zusammenfassungen geben nicht immer die ganze Wahrheit wieder.

 

Das Spiel war genau 30 Sekunden alt, da waren die knapp 500 Fans im Eisstadion „Im kleinen Felde“ geschockt und die Gäste jubelten. Während nämlich die Ice Dragons noch nicht so ganz auf dem Eis waren, hatten die Gäste schnell geschaltet, Mark Terry Hall tauchte unbedrängt vor Sören Werth auf und verwandelte mit dem ersten Torschuss des Spiels zum 0:1. Die Ice Dragons reagierten umgehend, keine Minute später glich Sebastian Böer nach Vorlage von Sebastian Riede und André Schäfer zum 1:1 aus. Die Ice Dragons machten jetzt Druck, waren jedoch zu ungenau im Abschluss. Besser machten es wieder die Gäste. In Unterzahl fuhr Nils Hoffmann in der 5. Minute einen Konter und netzte zum 1:2 ein. Kurios daran: Es war erst der 2. Torschuss der Gäste! Auch dieses Mal hatten die Ice Dragons eine Antwort parat, Jan-Niklas Linnenbrügger glich in der 7. Minute zum 2:2 aus. Wieder waren die Ice Dragons am Drücker und versuchten, endlich in Führung zu gehen. Doch ein erneuter Konter, dieses Mal von Mark Terry Hall, brachte nur 40 Sekunden später den dritten Torschuss der Gäste und damit auch das dritte Tor. Zwei Minuten später räumte Sören Werth freiwillig seinen Posten, er war sich sicher einen gebrauchten Tag erwischt zu haben und wollte Schaden vom Team abwenden, Lars Rusche nahm nun seinen Platz ein. Doch den jungen Herforder Goalie ereilte das gleiche Schicksal wie Sören Werth: Der erste Schuss auf seinen Kasten in der 10. Minute war gleich drin, wieder war der Torschütze Mark Terry Hall, der eine Überzahl ausnutzen konnte. In der Folge verloren die Ice Dragons vollkommen den Faden und Lars Rusche riskiert des öfteren Kopf und Kragen, konnte aber zwei weitere Treffer, die Nils Hoffmann in der 13. und in der 15. Minute erzielte, nicht verhindern. Die Ice Dragons versuchten verbissen in die Partie zurückzukommen und der Jubel war groß, als Leon Nasebandt kurz vor der Pause eine Vorlage von Lucas Klein zum 3:6 Pausenstand in die Maschen drosch.

Die Ice Dragons hatten sich fürs 2. Drittel sicher eine Menge vorgenommen. Doch irgendwie schien das Team von Coach Uwe Geiselmann zu verkrampfen. Nutznießer davon waren – natürlich – die Gäste aus Königsborn!
Mark Terry Hall sorgte in der 24. Minute mit seinem 4. Treffer nicht nur für eine beruhigende 3:7 Führung aus Sicht der Gäste, sondern schien die Ice Dragons auch vollends zu lähmen. In der Folgezeit beschränkten sich die Ice Dragons erst mal nur noch auf die Defensive, um wieder Sicherheit zu gewinnen, jegliche Angriffsbemühungen verpufften angesichts von unsauberem Passspiel und Nervositätsfehlern. So verannen die Minuten, selbst in Überzahl kamen die Ice Dragons kaum geordnet vor das gegnerische Tor. In der 29. Minute dann verlor Goalie Lars Rusche in einem Gerangel vor seinem Kasten den Helm, eine Situation, die plötzlich Adrenalin freizusetzen schien. Plötzlich wurden die Ice Dragons wieder druckvoller und das zahlte sich aus. Nach einer Vorarbeit von Lucas Klein und Fabian Staudt war es Leon Nasebandt in der 31. Minute in Überzahl das 4:7 erzielte. Dieser Treffer war das „Hallo Wach!“ sowohl für Fans als auch für die Ice Dragons. Angepeitscht vom Fanblock setzten sie jetzt alles auf eine Karte, mit Erfolg! Nur 11 Sekunden später verkürzte Jan-Niklas Linnenbrügger mit einem tollen Schuss auf 5:7, plötzlich schien was zu gehen. Als dann Timo Becker für 2 Minuten auf die Strafbank musste, lag die Befürchtung nahe, dass die Aufholjagd jäh gestoppt werden würde. Doch selbst in Unterzahl legten die Ice Dragons nach! Nach einem Zuckerpass von Jan-Niklas Linnenbrügger war in der 34. Minute plötzlich Sebastian Riede alleine auf weiter Flur und ließ dem Königsborner Goalie keine Chance. Und kaum wieder komplett war es erneut Sebastian Riede, der mit einem Schuss vom linken Bullypunkt aus den Ausgleich in der 35. Minute erzielte. Jetzt waren die Ice Dragons am Drücker, nahmen Maximilian Voß im Könisgborner Tor unter Dauerbeschuss, aber bis zur Pause wollte kein weiterer Treffer gelingen.

Das letzte Drittel begannen die Ice Dragons dominant, erspielten sich Torchancen am laufenden Band. Doch irgendwie wollte die Scheibe nicht rein. Als das Team von Uwe Geiselmann in der 44. Minute dann endlich jubelte, wurde der Treffer nicht gegeben, da der Schiedsrichter zuvor abgepfiffen hatte. Die Gäste kamen in dieser Zeit kaum aus dem eigenen Drittel. Lediglich 2 Konter konnten sie fahren, beide jedoch entschärfte Lars Rusche. Als dann die Ice Dragons in der 51. Minute eine doppelte Überzahl zugesprochen bekamen, nahm Uwe Geiselmann sofort eine Auszeit, um seinem Team noch einmal letzte Instruktionen zu geben. Die Mannschaft setzte sich sofort vor dem Kasten von Maximilian Voß fest, erspielte sich Großchancen und feuerte aus allen Lagen, doch die Scheibe wollte nicht rein. Dann kam, was kommen musste: Der Gästekapitän Daniel Roosen war in der 56. Minute auf einmal frei durch, zog ab und erzielte das 7:8. Die Ice Dragons antworteten mit wütenden Angriffen, jubelten bereits einmal, als die Scheibe jedoch nicht ganz hinter der Linie war. In der letzten Minute nahm Uwe Geiselmann dann Lars Rusche vom Eis um einen weiteren Feldspieler zu bringen, doch es nützte nichts, die Gäste konnten den Vorsprung über die Zeit retten.

Torfolge:

0:1 Hall/Hoffmann/Roosen (00:30); 1:1 S.Böer/Riede/Schäfer (01:20); 1:2 Hoffmann (04:24) UZ1;

2:2 Linnenbrügger (06:05); 2:3 Hall/Roosen/Hoffmann (06:47); 2:4 Hall/Roosen/Gröschner (09:52);

2:5 Hoffmann/Roosen (12:20); 2:6 Hoffmann/Gröschner/Roosen (14:41) UZ1; 3:6 Nasebandt/Klein (19:45);

3:7 Hall/Hoffmann/Roosen (23:36); 4:7 Nasebandt/Staudt/Klein (30:49) PP1; 5:7 Linnenbrügger (31:00);

6:7 Riede/Linnenbrügger/Brinkmann (33:06) UZ1; 7:7 Riede/Brinkmann/Linnenbrügger (34:50) PP1;

7:8 Roosen/Hall (55:53)

 

Strafminuten:

Herford 12 + 10 (Staudt)

Königsborn 20 + 10 (Schneider)

Zuletzt geändert am: Jan 18 2014 um 10:19 PM

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