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23.11.2018 20:30
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Regio West
PlatzMannschaftSpielePunkte
1EHC Neuwied1640
2Hammer Eisbären1439
3EG Diez-Limburg1427
4Herforder EV1327
5Soester EG1523
6Ratinger Aliens 971422
7ERV Dinslaken Kobras1518
8Neusser EV1617
9Luchse Lauterbach157
10Löwen Frankfurt U25162





Ice Dragons verlieren in Dinslaken nach Verlängerung

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Eine 4:0 Führung nach 23 Minuten reichte den Ice Dragons am Freitagabend leider nicht, um am Ende 3 Punkte aus Dinslaken zu entführen. Mit zu vielen Strafen und ein paar individuellen Fehlern brachten sie die Gastgeber zurück ins Spiel und mussten sich am Ende mit einem Punkt für das 5:5 Unentschieden nach 60 Minuten Begnügen, der Zusatzpunkt ging an die Gastgeber, die in der 3. Minute der Verlängerung das Spiel mit 7:6 für sich entschieden.

2 Rückkehrer mit Fabian Staudt und Kris Gehring, mit Maurice Becker ein Neuzugang, der sofort eine Duftmarke setzen konnte: Eigentlich hätte Jeff Job sich über seinen so langsam wieder erstarkenden Kader freuen müssen, wäre da nicht der verletzungsbedingte Ausfall von Killian Hutt gewesen, der dafür sorgte, das Job erneut in der Reihenzusammensetzung experimentieren durfte. Doch allen Umständen zum Trotz fanden die Ice Dragons nach nervösem Beginn beider Teams mit wenigen echten Torchancen immer besser ins Spiel. Mit starkem Defensivspiel, gestützt auf den sicheren Justin Figge im Tor und schnell vorgetragenen Angriffen kamen sie vermehrt zu Torchancen und brachten Felix Zerbe im Tor der Gastgeber immer wieder in Bedrängnis. Ein tolles Zuspiel von Jan-Niklas Linnenbrügger auf Nils Bohle, der aus dem Slot zum 0:1 einnetzen konnte, brachte dann auch zusätzliche Sicherheit im Spiel der Ice Dragons. Als dann noch Fabian Staudt nach guter Vorarbeit von Neuzugang Maurice Becker nur 90 Sekunden später auf 0:2 erhöhte, konnten die Ice Dragons mit breiter Brust in die 1. Pause gehen.

Das zweite Drittel begann ganz nach dem Geschmack von Coach Jeff Job. Nur 17 Sekunden dauerte es, da schickte Fabian Staudt Maurice Becker auf die Reise, der alleine aufs Tor zu lief und trocken in den Winkel zum 0:3 verwandelte. Und wie gut sich die Reihe Berezovskij, Staudt und Becker nach nur einer gemeinsamen Trainingseinheit verstand, zeigte dann auch die 23. Minute, als Fabian Staudt im Powerplay, eingesetzt von Maurice Becker, sogar auf 0:4 erhöhte. Eigentlich hatten die Ice Dragons nun das Spiel absolut unter Kontrolle. Doch nach und nach schlichen sich Fehler ein, Fehler, die die Kobras zu nutzen wussten. So war das 1:4 durch Timothy Tanke in der 26. Minute noch nicht beunruhigend, als jedoch Kevin Wilson in der 33. Minute auf 2:4 verkürzte, merkte man das erste Mal, wie die Ice Dragons nervöser wurden, während die Kobras langsam Morgenluft schnupperten. Eine doppelte Überzahl der Gastgeber nagelte die Ice Dragons zum Ende des 2. Drittels in der eigenen Zone fest, immer mehr wurde Justin Figge zum Mittelpunkt des Geschehens. Kaum waren die Ice Dragons wieder zu viert, da schlug die Scheibe auch schon hinter Figge ein, es stand nur noch 3:4 zur Pause.

Mit Anpfiff des letzten Drittels kannten dann die Gastgeber nur noch eine Richtung: Vorwärts. Das 4:4 durch Alexander Brinkmann in der 42. Minute brachte dann die Ice Dragons endgültig aus dem Konzept, in der Folge schafften sie es kaum, sich wirklich zu befreien. Es dauerte fast 5 Minuten, bis sie sich wieder berappelten und zurück in die Partie bissen, es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, so dass beide Goalies ordentlich zu tun bekamen. Ein perfekter, langer Pass von Aaron Reckers in der 52. ließ das Pendel dann wieder in Richtung der Ice Dragons ausschlagen, denn sein Pass fand den durchstartenden Jan-Niklas Linnenbrügger, der Zerbe keine Chance ließ und zum 4:5 abschloss. Doch die Kobras antworteten mit wütenden Angriffen und schnürten die Ice Dragons wieder ein. Der Dauerdruck zeigte Wirkung, Sven Linda glich in der 57. Minute zum 5:5 aus. Jetzt hatten wieder die Gastgeber das Momentum auf ihrer Seite, bekamen sogar kurz vor Schluss noch einmal den Luxus eines Überzahlspiels. Doch die Ice Dragons konnten sich mit Glück und Geschick bis zur Schlusssirene retten, um so zumindest einen Punkt mitzunehmen.

In der Verlängerung war es dann eine erneute Strafe, gegen die Ice Dragons, die den Kobras den Sieg brachte. Zwar schafften es die Ice Dragons, ihre Unterzahl zu überstehen, die Scheibe klären konnten sie aber auch mit Ablauf der Strafe nicht, so dass Stefan Dreyer in der 63. Minute den Siegtreffer erzielen konnte.

Torfolge:
0:1 Bohle/Linnenbrügger/Johannhardt (15:02); 0:2 Staudt/Becker/Brinkmann (16:38);
0:3 Becker/Staudt (20:17) ; 0:4 Staudt/Becker (22:07) PP1; 1:4 Tanke/Menzel (25:48);
2:4 Wilson/Essery/Spazier (32:15); 3:4 Plichta/Essery/Dreyer (39:02) PP1;
4:4 Brinkmann/Plichta (41:20); 4:5 Linnenbrügger/Reckers (51:43);
5:5 Linda/Plichta/Essery (56:25); 6:5 Dreyer/Linda (62:45)

Strafminuten:
Dinslaken 2
Herford 12

Zuletzt geändert am: Jan 27 2018 um 11:18 PM

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