Last Game
6:0
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Regio West
PlatzMannschaftSpielePunkte
1Hammer Eisbären3693
2Herforder EV3689
3EHC Neuwied3682
4EG Diez-Limburg3667
5Ratinger Aliens 973662
6ERV Dinslaken Kobras3650
7Soester EG3648
8Neusser EV3628
9Luchse Lauterbach3613
10Löwen Frankfurt U25368





Ice Dragons verabschieden sich mit Sieg in die Sommerpause!

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Das die Luft ein wenig raus war, konnte man den Ice Dragons nicht wirklich verdenken. Nach einem guten Start und einer 6:1 Führung in Soest schlich sich immer mehr der Schlendrian ein, so dass sie bis zur letzten Spielminute bangen mussten und erst nach einem Empty-Net Tor durch Phillip Brinkmann die drei Punkte sicher hatten. Die gut 150 mitgereisten Herforder Fans indes störten sich nicht daran, sie waren nur zum Feiern mitgefahren, was sie auch über die volle Spielzeit und gute eine Stunde darüber hinaus lautstark taten!

Bereits vor dem Spiel, ein großer Teil Eishockeyfans stand leider noch in der Schlange an der Kasse, wurde Kapitän Fabian Staudt der Pokal durch Uwe Strucken vom LEV NRW übergeben, der Moment, auf den das Team seit Januar hingearbeitet hatte! Das Objekt der Begierde befand sich also endlich in Herforder Hand und das Spiel konnte beginnen!



Die Ice Dragons begannen stürmisch, gingen nach nur zweieinhalb Minuten durch Killian Hutt in Führung, doch die mit nur 10 Feldspielern angetretenen Gastgeber hielten kämpferisch dagegen und konnten durch eine schönen Einzelleistung von Bill Smith nur eine Minute später den Ausgleich erzielen. Auch in der Folge war das Spiel mehr oder weniger ausgeglichen, die Ice Dragons waren zwar optisch überlegen, ließen aber zu viele Chancen liegen und gaben den Gastgebern immer wieder die Gelegenheit, gefährlich zu Kontern. Erst nachdem Killian Hutt in der 10. Minute nach Vorlage von Nils Bohle das 1:2 erzielt hatte, kam etwas Ruhe ins Herforder Spiel, die Ice Dragons hatten die Partie nun im Griff. Tore fielen aber bis zur Pause keine mehr, so dass es bei der knappen 1:2 Führung blieb.



In der Pause schienen die Coaches Michael Reim und Kai Frenzel in der Kabine die richtigen Worte gefunden zu haben. Mit deutlich mehr Schwung kam die Mannschaft um Kapitän Fabian Staudt aufs Eis, zeigte viel Zug zum Tor und ließ defensiv fast nichts mehr zu. Der Lohn der veränderten Spielweise? Anton Seel (24. Minute), Lucas Klein, toll bedient von Jugendspieler Justin Unger (24. Minute) und 2x Killian Hutt (28. und 35. Minute) erhöhten auf 1:6, die Gastgeber konnten sich in dieser Phase klar bei ihrem Goalie Marvin Nickel bedanken, dass das Ergebnis zur Pause nicht noch deutlicher wurde, hielt der doch einige eigentlich unhaltbare noch irgendwie fest.



Vor dem letzten Drittel wechselte dann Killian Hutt mit einer leichten Rückenblessur von der Eishockeyausrüstung in den Trainingsanzug und schaute sich das Spiel von der Seitenlinie aus an. Nach insgesamt 55 Toren und 54 Vorlagen in nur 23 Partien in dieser Saison eine sicherlich verdiente Auszeit! Er sah anfangs noch einige Herforder Großchancen, dann jedoch ging bei den Ice Dragons mehr und mehr der Faden verloren und die Gastgeber bekamen langsam Oberwasser. Leidtragender war Sören Werth, der oft alleine gelassen wurde. Das nutzte Kolja Kundrun mit einem Doppelschlag in der 44. und 47. Und verkürzte auf 3:6. Nach dem 4:6 in der 50. Minute, Bill Smith zog beinahe unbedrängt ab, nahmen die Herforder Coaches eine Auszeit, um das Team noch einmal neu zu formieren. Die Fehler wurden nun vorerst abgestellt, die Ice Dragons kamen wieder zur Torchancen. Doch diese Situation hielt nicht lange, am Ende schwächte sich das Team durch Undiszipliniertheiten selbst. In der 57. Minute waren die Ice Dragons deshalb in doppelter Unterzahl, als Kolja Kundrun aus kurzer Distanz das 5:6 erzielen konnte, die Partie stand nun auf des Messers Schneide! Soests Trainer nahm nun den Torwart zu Gunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis, doch als wenn jemand bei den Ice Dragons einen Schalter umgelegt hätte, wurde nun wieder konzentriert verteidigt, die Scheibe immer wieder aus dem Drittel gearbeitet. 37 Sekunden vor Schluss machte dann Phillip Brinkmann alles klar. Aus dem eigenen Verteidigungsdrittel lupfte er die Scheibe über Freund und Feind hinweg so platziert aus der Gefahrenzone, dass sie unaufhaltsam zum 5:7 Endstand ins verwaiste Soester Tor rutschte.

Torfolge:
0:1 Hutt/Bohle/Evans (2:32); 1:1 Smith (3:27) PP1; 1:2 Hutt/Bohle (9:43); 1:3 An.Seel/Staudt (23:35);
1:4 Klein/Unger (25:10) PP1; 1:5 Hutt/Staudt/Brinkmann (27:51); 1:6 Hutt (34:06);
2:6 Kundrun/Tjupalow/Ross (43:16); 3:6 Kundrun/Smith/Tjupalow (46:21); 4:6 Smith/Cicigin (49:35);
5:6 Kundrun/Jäger/Ross (47:14); 5:7 Brinkmann (59:13) EN

Strafminuten:
Soest 8
Herford 14
 

Zuletzt geändert am: Mar 14 2016 um 6:27 PM

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