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18.01.2019 20:30
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Regio West
PlatzMannschaftSpielePunkte
1Hammer Eisbären2981
2Herforder EV2866
3EHC Neuwied2764
4EG Diez-Limburg2847
5Ratinger Aliens 972843
6ERV Dinslaken Kobras2841
7Soester EG2839
8Neusser EV2824
9Löwen Frankfurt U25298
10Luchse Lauterbach277





Ice Dragons unterliegen nach Penaltyschiessen – und sichern trotzdem Platz 1!

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Es war genau 1 Punkt, der den Ice Dragons vor der Partie gegen Dinslaken fehlte. 1 Punkt, um den ersten Platz der Relegationsrunde zu zementieren. Dass es am Ende dann genau dieser eine Punkt werden würde, den die Ice Dragons gegen die Kobras einfahren konnten, damit hatten die über 700 Zuschauer in der Eishalle „Im kleinen Felde“ allerdings nicht gerechnet. Denn die clever verteidigenden und konternden Gäste zwangen die Ice Dragons mit einem 4:4 in der regulären Spielzeit ins Penaltyschießen und sicherten sich dort den Zusatzpunkt.

Die Ice Dragons wollten von der ersten Sekunde an Nägel mit Köpfen machen, bemühten sich die Gäste unter Druck zu setzen. Die ersten Torannäherungen waren zwar noch nicht erfolgreich, doch eine frühe Strafzeit für die Gäste sollte den Ice Dragons eigentlich helfen, zum Erfolg zu kommen. Der erste Aufbau war durchaus erfolgversprechend, der Abschluss wurde jedoch von Lukas Schaffrath im Dinslakener Tor unterbunden. Der zweite Anlauf, es lief erst die 3. Spielminute, ging dann jedoch komplett nach hinten los. Einen Herforder Puckverlust in der Dinslakener Zone nutzten die Gäste zu einem blitzschnell vorgetragenen Konter, den Sven Linda zum 0:1 abschließen konnte. Das Team von Jeff Job benötigte nun ein paar Minuten, um wieder in den Rhythmus zu kommen, dann jedoch erzeugten sie wieder Druck auf das Tor von Lukas Schaffrath. Als dann in der 16. Minute endlich der Ausgleich fiel, Jan-Niklas Linnenbrügger hatte die Scheibe ins Dinslakener Tor gearbeitet, war das hochverdient. Denn mittlerweile hatten die Ice Dragons es geschafft, die schnellen, gefährlichen Konter der Gäste zu unterbinden und so die eigene Defensive zu entlasten. Doch die Freude über den Ausgleich währte nur kurz: 90 Sekunden vor Schluss des ersten Drittels schafften es die Kobras noch einmal, die neutrale Zone schnell zu überbrücken am Ende stand Kevin Wilson goldrichtig und erzielte die 1:2 Pausenführung für die Gäste.

Die Ice Dragons hatten sich zum zweiten Drittel viel vorgenommen, kamen voller Tatendrang aus der Kabine. Jubeln konnten aber erneut die Gäste. Eine unübersichtliche Szene vor dem Herforder Tor in der die Ice Dragons nicht entschlossen genug klärten reichte, damit Sebastian Haßelberg das 1:3 in der 22. Minute erzielen konnte. Doch dieses Mal waren die Ice Dragons nicht geschockt. Nicht ganz 60 Sekunden später war Nils Bohle zur Stelle, um einen Schuss von Zack MacQueen unhaltbar zum 2:3 abzufälschen. Der Druck der Ice Dragons nahm nun stetig zu, angetrieben von den beiden nur so vor Spielfreude sprühenden Kanadiern Zack MacQueen und Killian Hutt rollte Angriff auf Angriff auf Lukas Schaffrath zu, doch zu mehr als dem Ausgleich durch MacQueen in der 30. Minute, er hatte einen schön vorgetragenen Angriff mit einem wuchtigen Schuss abgeschlossen, reichte es trotz bester Torchancen bis zum Ende des Drittels nicht.

Das letzte Drittel begann dann mit der stärksten Phase der Ice Dragons. Sie hatten nun Spiel und Gegner im Griff, störten früh, fingen die Scheiben noch vor der eigenen Zone ab, spielten Körperbetont und mit viel Zug zum Tor. Die logische Folge: Eine Traumkombination über Bohle, Hutt und MacQueen schloss Bohle in der 46. Minute zur umjubelten Herforder Führung ab. Jetzt wollten die Ice Dragons den Sieg endlich in trockene Tücher bringen, die Chancen dazu waren auf jeden Fall da. Doch egal wie gut sie ihre Möglichkeiten herausspielten: Die Scheibe fand nicht mehr ihren Weg ins Tor. So kam was kommen musste: Eine Unachtsamkeit in der 58. Minute sorgte dafür, das Michal Plichta plötzlich allein auf Morawitz zulief und zum 4:4 ausgleichen konnte, dieser Spielstand hatte dann bis zur 60. Minute bestand, das Penaltyschießen musste entscheiden.
Dort zeigten sich die Gäste dann deutlich treffsicherer. Während Fabian Staudt und Killian Hutt ihre Versuche vergaben, trafen für die Gäste Kevin Wilson und Sven Linda, der Zusatzpunkt ging nach Dinslaken.

Torfolge:
0:1 Linda/Plichta/Wilson (02:37) UZ1; 1:1 Linnenbrügger/Schmunk/Lindt (15:47);
1:2 Wilson/Pleger/Brinkmann (18:22); 1:3 Haßelberg/Plichta/Linda (21:20); 2:3 Bohle/MacQueen/Hutt (22:16);
3:3 MacQueen/Hutt/Kiel (29:17); 4:3 Bohle/Hutt/MacQueen (45:21), 4:4 Plichta (57:36); 4:5 Wilson (60.) entscheidender Penalty

Strafminuten:
Herford 10
Dinslaken 14 + 10 (Plichta)

 

Zuletzt geändert am: Feb 12 2017 um 1:56 AM

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