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22.03.2019 20:00
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Regio West
PlatzMannschaftSpielePunkte
1Hammer Eisbären3693
2Herforder EV3689
3EHC Neuwied3682
4EG Diez-Limburg3667
5Ratinger Aliens 973662
6ERV Dinslaken Kobras3650
7Soester EG3648
8Neusser EV3628
9Luchse Lauterbach3613
10Löwen Frankfurt U25368





Ice Dragons starten mit Arbeitssieg in die Relegationsrunde

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Es war nicht das schönste Eishockeyspiel, was die gut 600 Fans in der Eishalle „Im kleinen Felde“ geboten bekamen. Aber es war Feuer drin! Denn die Gäste aus Bad Nauheim gingen nicht nur bereits nach 40 Sekunden in Führung, sie hielten über die volle Spielzeit dagegen und ließen die Ice Dragons für die 3 Punkte arbeiten. Am Ende jedoch war das Team von Jeff Job trotzdem mit 4:2 erfolgreich und konnte so die ersten 3 Punkte im Kampf um die Playoff-Plätze verbuchen.

Die erste Chance der Partie gehörte den Ice Dragons, nur Sekunden nach dem gewonnen Eröffnungsbully war jedoch Kiian Aaltonen im Bad Nauheimer Tor zur Stelle und konnte einen verdeckten Schuss abwehren. Die Gäste zeigten dann aber im direkten Gegenzug gleich mal, wie man es besser macht. Von Christoph Vermeersch bedient ließ Magnar Aaltonen Lars Morawitz keine Chance, nach nur 40 Sekunden lagen die Ice Dragons bereits zurück. Das Team rund um Kapitän Fabian Staudt ließ sich davon jedoch nicht wirklich beeindrucken, arbeitete sich in diese Partie und versuchte aus der doch sichtbaren, spielerischen Überlegenheit heraus zum Erfolg zu kommen. Die Gäste jedoch hatten etwas dagegen, standen dicht gestaffelt und halfen ihrem nun mehr und mehr in den Blickpunkt rückenden Torwart mit allen Mitteln. Dazu nutzen sie zielstrebig jede sich bietende Gelegenheit für Konter, so dass Lars Morawitz sich einige Male gehörig strecken musste, um einen höheren Rückstand zu verhindern. Von Minute zu Minute jedoch wurde der Druck der Ice Dragons größer, einzig der Ausgleich wollte, trotz der spielerischen Überlegenheit, nicht fallen. So musste es dann in der 8. Minute ein Gewaltschuss richten. Ein Bad Nauheimer Spieler musste auf die Strafbank, setzte sich hin, stand wieder auf und konnte zurück aufs Eis. Denn die Ice Dragons hatten in Person von Nils Bohle das Bully gewonnen, die Scheibe kam über Zack MacQueen zu Florian Kiel, der hielt direkt drauf und es stand 1:1, das Powerplay dauerte nur 4 Sekunden! Die Ice Dragons waren nun am Drücker und legten nach. Gut 3 Minuten später war Leon Nasebandt zur Stelle, um nach Vorarbeit von Sven Johannhardt und Kevin Rempel trocken zum 2:1 zu vollstrecken, Jan-Niklas Linnenbrügger erhöhte in der 16. Minute auf 3:1, die Ice Dragons hatten die Verhältnisse gerade gerückt. In der Folge kontrollierten die HEV Cracks Scheibe und Gegner, so dass es mit dem 3:1 in die erste Pause ging.

Das zweite Drittel begannen die Ice Dragons stürmisch. Kaum war die Scheibe im Spiel, da wurde auch schon das Bad Nauheimer Tor unter Beschuss genommen, Kiian Aaltonen konnte sich über Arbeitsmangel nicht beklagen. Als dann noch Zack MacQueen in der 22. Minute aus spitzem Winkel das 4:1 erzielte, sah es ganz so aus, als würden die Ice Dragons ihre Gegner nun überrennen. Noch gut 5 Minuten hielt der Angriffswirbel der Herforder an, an deren Ende jedoch immer wieder Aaltonen die Scheibe irgendwie sichern konnte. Dann jedoch erlahmte das Angriffsspiel der Ice Dragons ein wenig, was nun auch zu mehr Beschäftigung in der Herforder Defensivzone führte. So konnte sich auch Lars Morawitz diverse Male auszeichnen. Da kein Team mehr das Runde ins Eckige bringen konnte, ging es dann auch mit dem 4:1 in die zweite Pause.

Auch im letzten Drittel kam das druckvolle Spiel der Ice Dragons nicht zurück, zu oft wurde noch ein weiterer Pass versucht, die Chancen auf gefährliche Abschlüsse verpasst. Die Gäste witterten langsam Morgenluft und kamen zum Anschlusstreffer durch Martin Prada, der in der 46. Minute eine Vorarbeit von Tim Ansiek und Daniel Schindler nutzen konnte. Beflügelt durch den Anschlusstreffer versuchten die roten Teufel nun ihrerseits, die Ice Dragons unter Druck zu setzen, wodurch sich ein offener Schlagabtausch, jedoch hüben wie drüben ohne durchschlagenden Erfolg, entwickelte. Auch eine Auszeit kurz vor Schluss brachte den Gästen nicht mehr den gewünschten Impuls, so dass es bis zum Schluss beim 4:2 blieb.

Coach Jeff Job war am Ende sichtbar nur mit den Punkten zufrieden:“Wir haben nicht gut gespielt, so dürfen wir nicht erneut auftreten, wenn wir in die Playoffs wollen.“

Torfolge:
0:1 Aaltonen/Vermeersch (0:40); 1:1 Kiel/MacQueen/Bohle (07:06); 2:1 Nasebandt/Johannhardt/Rempel (10:15);
3:1 Linnenbrügger (15:18); 4:1 MacQueen/Kiel (21:22); 4:2 Prada/Ansiek/Schindler (45:50)

Strafminuten:
Herford 16
Bad Nauheim 24

Zuletzt geändert am: Jan 15 2017 um 12:39 AM

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