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19.10.2018 20:30
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Regio West
PlatzMannschaftSpielePunkte
1Hammer Eisbären618
2EHC Neuwied615
3EG Diez-Limburg612
4Ratinger Aliens 97610
5ERV Dinslaken Kobras69
6Soester EG58
7Herforder EV56
8Neusser EV66
9Luchse Lauterbach63
10Löwen Frankfurt U2560





Ice Dragons schlagen den Tabellenführer!

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Mit einem 10:4 Sieg gegen den Tabellenführer, damit hatten die gut 350 Zuschauer in der Eishalle im kleinen Felde wirklich nicht gerechnet! Das es überhaupt so deutlich wurde, lag wohl in der Verletzung des Gästegoalies begründet, dennoch, schon vor dessen Verletzung machten die Ice Dragons, bei denen Yannick Geiselmann, Andreas Alexander, Henrik Kütemeier und der verletzte Fabian Krüger fehlten und Michael Reim für den verhinderte Uwe Geiselmann hinter der Bande stand, mächtig Druck auf das Solinger Tor und waren die klar bessere Mannschaft!

Im ersten Drittel sahen die Herforder Fans ihr Team so, wie sie es sehen wollen: Kämpferisch, nah am Gegenspieler, kompromisslos in der Verteidigung und mit extrem viel Zug zum Tor. So konnte sich Gästekeeper Tizian Winkelsträter über zu wenig Arbeit auf keinen Fall beklagen, immer wieder musste er gegen die heranstürmenden Herforder in höchster Not retten. Das erste Tor jedoch schossen die Gäste, als Dino Maiellaro in der 9. Minute einen fulminanten Schlagschuss im von Sören Werth gehüteten Herforder Kasten unterbringen konnte. Doch davon ließen sich die Ice Dragons nicht schocken. Nur wenige Sekunden später hatte Jan-Niklas Linnenbrügger den Ausgleich auf dem Schläger, bekam aber keinen Druck auf die Scheibe und verletzte sich bei der Aktion so, dass er das Spiel vorzeitig beenden musste. Dies schreckte die Ice Dragons nicht, auch die ruppige Spielweise der Solinger, die sie im Hinspiel noch zurückschrecken ließ, ließ sich die junge Truppe dieses mal nicht gefallen und hielt voll dagegen. So stieß Sebastian Böer in der 15. Minute dem Solinger Dennis Pütz nach diversen Nickeligkeiten mächtig Bescheid. Als I-Tüpfelchen stand dann Fabian Staudt nach tollem Pass von Leon Nasebandt in der 17. Minute völlig frei und netzte zum umjubelten Ausgleich ein.
Auch im Anschluss hatten die Ice Dragons immer wieder gute Chancen und Tizian Winkelsträter im Solinger Tor musste ein ums andere Mal Kopf und Kragen riskierte, wobei er sich verletzte und unter Schmerzen das Spiel offen hielt. Kurz vor der Pause dann wurde Sebastian Riede mit einem Kniecheck unsanft zu Boden gestreckt, der Übeltäter, Dennis Pütz, durfte vorzeitig zum Duschen gehen und die Ice Dragons gingen in dem Bewusstsein in die Pause, mit einer 5-minütigen Überzahl ins zweite Drittel zu starten.

Das zweite Drittel begann etwas verspätet. Da der Solinger Goalie mit starken Schmerzen zur genaueren Diagnose ins Krankenhaus gebracht wurde, der Herforder EV wünscht an dieser Stelle eine baldige Genesung und hofft, dass es nicht schlimmeres ist, musste sich mit Niels Neuber ein Solinger Stürmer umziehen, um den Solinger Kasten zu hüten. Der Unterschied zu einem gelernten Goalie war gleich im ersten Herforder Angriff zu sehen. Fabian Staudt lief ins gegnerische Drittel, zog am Bullypunkt flach ab und die Scheibe zappelte zum 2:1 im Netz. Nachdem kurz darauf Gästeverteidiger Fabian Krüger Kris Gehring höchst unsanft und regelwidrig in die Bande nagelte, war für Gehring das Spiel vorbei. Sebastian Riede, der sofort auf den 2 Köpfe größeren Krüger losstürmte, um ihm die Meinung zu geigen, wurde mit einer 10-minütigen Disziplinarstrafe belegt, Krüger selbst durfte sich für 2 Minuten auf der Strafbank ausruhen. Die daraus resultierende doppelte Überzahl nutzte André Schäfer, der einfach mal drauf hielt und auf 3:1 in der 22. Minute erhöhte. Jetzt war aber auf einmal ein Bruch im Herforder Spiel. Anstatt weiter aggressiv Druck zu machen, ließen die Herforder ihren Gegenspielern viel Platz und versuchten Zweikämpfe zu vermeiden. Das brachte die Gäste zurück ins Spiel, die durch Tobias Münch in der 23. Minute zum 3:2 Anschluss kamen. Auch im Anschluss daran versuchten die Ice Dragons, das Spiel ohne Körperkontakt zu bestreiten, zu groß war der Respekt vor den kompromisslos zur Sache gehenden Verteidigern der Gäste. Zwar konnte Leon Nasebandt in der 25. Minute noch einmal auf 4:2 erhöhen, das Team war jedoch nicht wiederzuerkennen. Als dann Sören Werth bei einer Rettungstat in der 30. Minute die Kelle brach, ging Lars Rusche für ihn ins Tor und bekam gleich gut zu tun. Erneut war es Nasebandt, der in der 34. Minute nach einem Alleingang von Riede einen Abpraller vom Pfosten zum 5:2 verwandelte und ein wenig Druck von den Schultern des Teams nahm, aber noch gaben sich die Gäste nicht auf. Ein Doppelschlag von Felix Wolter der innerhalb von 14 Sekunden in der 35. Minute zweimal unbedrängt vollendete, machte das Spiel wieder eng und die Gäste drängten gegen total verunsicherte Ice Dragons nun auf den Ausgleich. Dann aber zeigte Sebastian Riede seinem Team, was der Wille zum Erfolg ausmachen kann! Mit einem Hechtsprung sicherte er sich vor dem gegnerischen Kasten die Scheibe, spielte noch im Liegen, bedrängt von 2 Gegenspielern, die Scheibe passgenau in den Raum für Timo Becker und der erzielte aus kurzer Distanz den 6:4 Pausenstand in der 40. Minute.

Im letzten Drittel war es dann André Schäfer, der frühzeitig den Sack zumachte, als er in der 41. Minute in Überzahl das 7:4 erzielte. Zwar ließen die Ice Dragons offensiv weiter den Druck vermissen und versuchten spielerisch zum Erfolg zu kommen, doch vor dem eigenen Kasten räumten sie nun wieder kompromisslos auf und hielten Lars Rusche den Rücken frei. Sebastian Riede nach einem Alleingang in der 49. Minute, Leon Nasebandt in Überzahl nach einer tollen Kombination in der 54. Minute und André Schäfer nach langem Pass von Rafael Böer in der 58. Minuten machten dann den Erfolg klar und deutlich.

Am Ende wurden dann Niels Neuber, der auf der ungewohnten Position zwischen den Pfosten sein möglichstes getan hatte und Leon Nasebandt, der an 7 der 10 Tore beteiligt war, als Spieler des Abends ausgezeichnet.

Torfolge:

0:1 Maiellaro/Peters (08:24); 1:1 Staudt/Nasebandt (16:22); 2:1 Staudt/Flachmeier (20:40) PP1;

3:1 Schäfer/Becker/Nasebandt (21:35) PP2; 3:2 Münch/Niemz (22:49); 4:2 Nasebandt/S.Böer/Staudt (24:41);

5:2 Nasebandt/Riede (33:46) PP1; 5:3 Wolter/Niemz (34:20); 5:4 Wolter/Münch (34:34);

6:4 Becker/Riede/Nasebandt (39:53); 7:4 Schäfer/R.Böer/Nasebandt (40:51) PP1; 8:4 Riede (48:51);

9:4 Nasebandt/Flachmeier/Staudt (53:29) PP1; 10:4 Schäfer/R.Böer (57:06)

 

Strafminuten:

Herford 22 + 10 (Riede)

Solingen 21+ 10 (Fuchs) + Spieldauer (Pütz)

Zuletzt geändert am: Dec 07 2013 um 12:52 PM

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