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06.09.2019 20:30
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Regio West
PlatzMannschaftSpielePunkte
1Herforder EV00
2Hammer Eisbären00
3EHC Neuwied00
4EG Diez-Limburg00
5Ratinger Aliens 9700
6ERV Dinslaken Kobras00
7Neusser EV00





Ice Dragons mit erneutem Kantersieg gegen Ratingen

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Mit „leichtem Gepäck“ waren die Ice Dragons am Sonntag nach Düsseldorf-Benrath, der Ausweichspielstätte der Ratinger Ice Aliens gereist. Neben den Langzeitausfällen Lukas Derksen, Leon Nasebandt und Lucas Klein musste Coach Bruce Keller an diesem Abend noch auf Marvin Knauf (verletzt), Armin Finkel (verhindert), Karan Moallim (Studium) und Alexander Seel (erkrankt) verzichten, so dass ihm nur 12 Feldspieler zur Verfügung standen. Doch auch der dezimierte Kader hatte, wie schon im Hinspiel, nur im Anfangsdrittel Probleme mit den Ice Aliens, bevor das Spiel klar mit 2:14 an die Ice Dragons ging.

Das erste Drittel war sehr ausgeglichen. Die Ice Aliens starteten bissig, die Ice Dragons benötigten ein wenig, um in die Partie zu finden, so hatten sowohl Bastian Jakob im Ratinger Tor als auch Christoph Oster im Herforder Tor mehrfach Gelegenheit sich auszuzeichnen. In Führung gingen dann in der 10. Minute erst einmal die Gastgeber. Marvin Wintgen bekam die Scheibe nach einem langen Pass an der blauen Linie, lief alleine auf Oster zu und verwandelte eiskalt. Jetzt wurden die Ice Dragons langsam druckvoller, brauchten aber bis zur 16. Minute um ihrerseits zu treffen. In Überzahl war es Darcy Vaillancourt, der das 1:1 erzielte. Erneut Vaillancourt war es dann auch, der die Ice Dragons nur 48 Sekunden später mit 1:2 in Führung brachte und so den Pausenstand herstellte.

Das zweite Drittel starteten die Ice Dragons in Unterzahl, was sie aber nicht am Tore schießen hinderte. Brendan Sanders gewann das Eröffnungsbully, spielte einen Doppelpass mit Darcy Vaillancourt und hämmerte die Scheiben in die Maschen. 7 Sekunden hatte das Ganze nur gedauert. Jetzt kamen die Ice Dragons mehr und mehr ins Rollen. Und das schlug sich auch auf der Anzeigetafel nieder. Tim Marek erhöhte in der 24. Minute auf 1:4, Jeffrey Keller legte in der 28. Minute in Unterzahl das 1:5 nach. Ein Doppelschlag in der 34. Minute enschied das Spiel dann endgültig. Erst nutzte Fabian Staudt einen Abpraller in Überzahl zum 1:6, dann legte Florian Kiel mit einem fulminanten Schlagschuss von der blauen Linie nur 17 Sekunden später das 1:7 nach. Trotz des nun einseitigen Spielverlaufs drohte die Stimmung auf dem Eis zu eskalieren, wohl auch auf Grund einiger teilweise strittiger Entscheidungen gegen die Gastgeber. Dies entlud sich dann in einer Lautstarken Diskussion zwischen Aliens Stürmer Marc Höveler und Hauptschiedsrichter Neubert, in deren Folge Höveler 2 Disziplinarstrafen und damit automatisch eine Spieldauerstrafe kassierte. Von dieser Hektik angesteckt äußerte auch Darcy Vaillancourt seinen Unmut über an gegen ihn verhängte Strafe und durfte sich eine „10er“ abholen. Da dies die dritte in dieser Saison ist, wird die Nummer 10 im kommenden Spiel fehlen.  In der Folgezeit wurde dann auch wieder Eishockey gespielt. So konnten die Gastgeber in der 47. Minute mit einem Konter in eigener Überzahl durch Marvin Wintgen auf 2:7 verkürzen, das letzte Wort in diesem Drittel hatten aber die Ice Dragons, die durch Brendan Sanders in der 48. Minute auf 2:8 erhöhten.

Im letzten Drittel dauerte es fast 10 Minuten, ehe sich wieder ein Eishockeyspiel entwickeln konnte. Dann aber legten die Ice Dragons nochmal nach. Darcy Vaillancourt in der 47. Minute in doppelter Überzahl und Brendan Sanders in der 48. Minute, ebenfalls in doppelter Überzahl, machten das Ergebnis zweistellig. Noch in der gleichen Minute legte Nils Bohle, der einen Schlagschuss von Florian Kiel unhaltbar abfälschte, zum 2:11 nach. Den Treffer zum 2:12 durch Artur Grass nahm Coach Bruce Keller dann zum Anlass, um Lars Morawitz Einsatzzeit zwischen den Pfosten zu geben, das Team ließ anschließend die Zügel wieder ein wenig schleifen, wodurch Lars Morawitz auch schnell auf Betriebstemperatur kam. Alle Herforder Spieler schienen sich mit der 10-Tore Führung arrangiert zu haben, so dass die Minuten ohne große Torgelegenheiten herunter tickten. Doch Fabian Staudt wollte nochmal nachlegen, so kam es auch nicht von ungefähr, dass er noch die Tore zum 2:13 und 2:14 nachlegte.

Torfolge:

1:0 Wintgen/Höveler/Gries (09:01); 1:1 Vaillancourt/Sanders/Richardt (15:31) PP1;

1:2 Vaillancourt/Bohle/Staudt (16:19); 1:3 Sanders/Vaillancourt (20:07) UZ1;

1:4 Marek/Grass/Weller (23:56); 1:5 Keller/Richardt (27:18) UZ1; 1:6 Staudt/Bohle/Domula (33:28) PP1;

1:7 Kiel/Weller/Staudt (33:45); 2:7 Wintgen/Gries (36:50) PP1; 2:8 Sanders/Grass/Keller (37:45);

2:9 Vaillancourt/Sanders (46:55) PP2; 2:10 Sanders/Grass (47:25) PP2; 2:11 Bohle/Kiel/Weller (47:46) PP1;

2:12 Grass/Sanders/Richardt (49:16) PP1; 2:13 Staudt/Grass/Richardt (57:15); 2:14 Staudt (59:16)

 

Strafminuten:

Ratingen 22 + 3*10 (Höveler, Gries, Schumacher) + Spieldauer (Höveler)

Herford 12 + 10 (Vaillancourt)

 

Zuletzt geändert am: Feb 18 2013 um 2:28 PM

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