Last Game
6:0
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Regio West
PlatzMannschaftSpielePunkte
1Hammer Eisbären3693
2Herforder EV3689
3EHC Neuwied3682
4EG Diez-Limburg3667
5Ratinger Aliens 973662
6ERV Dinslaken Kobras3650
7Soester EG3648
8Neusser EV3628
9Luchse Lauterbach3613
10Löwen Frankfurt U25368





Ice Dragons mit einem Bein im Halbfinale!

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Mit einem 11:3 Heimsieg im Viertelfinal-Hinspiel gegen Hamm haben die Ice Dragons einen großen Schritt in Richtung Halbfinale gemacht. Vor knapp 400 Zuschauern in der Eishalle „Im Kleinen Felde“ benötigten die Ice Dragons knapp 10 Minuten, um einen Weg vorbei an der starken Hammer Torfrau Sarah Körber zu finden, legten dann aber noch im ersten Drittel den Grundstein zum deutlichen Sieg und können nun optimistisch ins Rückspiel am Sonntag gehen.

Michael Reim, der Uwe Geiselmann als Coach vertrat, musste ein wenig an den Reihen basteln, da sich Andreas Alexander im Training verletzt hatte und Leon Nasebandt und Yannick Geiselmann aus beruflichen Gründen nicht zur Verfügung standen. Diese Umstellung merkte man den Spielern in den ersten Minuten an, die Reihen mussten sich erst finden. So hatte Lars Rusche im Herforder Tor in den ersten Minuten mehr zu tun als ihm lieb war, bis sich die neu formierten Reihen fanden und die Gäste mehr und mehr unter Druck setzten. Um das Tor jedoch zu treffen, bedurfte es dann einer Powerplaysituation, die Jan-Niklas Linnenbrügger in der 8. Spielminute zur 1:0 Führung verwertete. In der Folgezeit machte dann vor allem die neu formierte 3. Sturmformation um Joshua Ransiek, Tim Schürstedt und Kris Gehring auf sich aufmerksam. Erst brachte Joshua Ransiek in der 13. Minute einen Schlagschuss von der blauen Linie durch die Schoner von Sarah Körber im Hammer Tor zum 2:0 unter, 3 Minuten später stand Tim Schürstedt seinem Sturmpartner in nichts nach und hämmerte die Hartgummischeibe zum 3:0 in die Maschen. Davon angestachelt wollten natürlich auch die anderen Sturmreihen glänzen. Ganze 17 Sekunden später stand Rafael Böer nach einem Traumpass von Fabian Staudt völlig frei vor Sarah Körber, scheiterte aber an der Hammer Torfrau. Den Abpraller jedoch wuchtete Lucas Klein zum 4:0 in die Maschen, das Spiel nahm den erhofften Verlauf. Als dann noch Dennis Flachmeier kurz vor dem Pausenpfiff auf 5:0 erhöhte, stand eigentlich fest, wer das Eis an diesem Abend als Sieger verlassen würde.

Im zweiten Drittel nahm ein wenig der Schlendrian Einzug ins Herforder Spiel, was die Gäste zu nutzen wussten. Ein Fehler hinter dem Herforder Tor brachte Dennis Mösch in Scheibenbesitz, er passte vors Tor, wo Alexander Cicigin keine Mühe hatte, zum 5:1 einzuschieben. In der Folgezeit sah sich dann wieder Sarah Körber immer mehr im Mittelpunkt des Geschehens, immer wieder bedankten sich Ihre Vorderleute bei ihr für tolle Paraden. Beim 6:1 durch Sebastian Riede in der 35. Minute war sie dann aber auch machtlos. In Überzahl hatte Jan-Niklas Linnenbrügger die Scheibe hart vors Tor gepasst, Riede stand am Pfosten völlig frei und hatte keine Mühe zu vollenden. Das 7:1 in der 37. Minute fiel dann gleich in doppelter Überzahl. Fabian Staudt legte vor dem Tor quer und Jan-Niklas Linnenbrügger löffelte die Scheibe mit der Rückhand in den Winkel. Und noch waren die Ice Dragons nicht satt, Fabian Staudt, der nach Abpfiff zum Spieler des Abends auf Herforder Seite gewählt wurde, erhöhte kurz vor der Pause noch auf 8:1.

Im letzten Drittel merkte man den Ice Dragons dann an, dass sie einen zweistelligen Sieg wollten! Angriff um Angriff fuhren sie auf das Tor von Hamms Spielerin des Abends, Sarah Körber, um das Ergebnis in die Höhe zu schrauben. Das 9:1 durch Fabian Staudt, der in der 44. Minute seinen Treffer nach toller Vorarbeit von Rafael Böer und Lucas Klein quasi auf dem Silbertablett serviert bekam, sollte nur die Durchgangsstation sein. Doch das erzielen des 10.Treffers erwies sich wie schon so oft als zähe Angelegenheit. So benötigten die Ice Dragons erneut ein Überzahlspiel, in dem Sebastian Riede in der 48. Minute das Ergebnis zweistellig machte. In der Folgezeit kam dann einmal kurzfristig ein wenig Härte ins ansonsten faire Spiel, nach einem handfesten Meinungsaustausch zwischen Philipp Brinkmann und Alexander Cicigin trennten die Schiedsrichter die beiden Streithähne und wollten beide für jeweils 4 Minuten zum Abkühlen schicken. Der Gästespieler ließ sich jedoch noch zu einer Unsportlichkeit hinreißen, in deren Folge er mit einer Matchstrafe zum Duschen geschickt wurde. Als sich die Gemüter beruhigten, ließen die Ice Dragons ein wenig nach, was die Gäste, wie schon im zweiten Drittel, sofort zu nutzen wussten: Christoph Feske verkürzte in Unterzahl auf 10:2. Die Ice Dragons legten zwar in der 59. Minute nochmal nach, als Philipp Brinkmann ein schönes Solo mit einem Schuss durch die Schoner von Sarah Körber zum 11:2 abschloss, das letzte Wort hatten jedoch die Gäste, die nur Sekunden später durch Martin Pietsch den 11:3 Endstand erzielten.

Torfolge:

1:0 Linnenbrügger/Brinkmann (7:15) PP1; 2:0 Ransiek/Flachmeier/Schürstedt (12:46);

3:0 Schürstedt/Gehring (15:12); 4:0 Klein/R.Böer/Staudt (15:29); 5:0 Flachmeier/Staudt/R.Böer (19:55);

5:1 Cicigin/Mösch (24:57); 6:1 Riede/Linnenbrügger/Staudt (34:20) PP1;

7:1 Linnenbrügger/Staudt (36:07) PP2; 8:1 Staudt/Flachmeier (39:19);

9:1 Staudt/R.Böer/Klein (43:13); 10:1 Riede/Linnenbrügger/Staudt (49:30) PP1;

10:2 Feske/Bettermann (55:04) UZ1; 11:2 Brinkmann/Linnenbrügger (58:39);

11:3 Pietsch (59:07)

 

Strafminuten:

Herford 16

Hamm 20 + Matchstrafe (Cicigin)

Zuletzt geändert am: Mar 01 2014 um 1:09 PM

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