Last Game
6:0
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Regio West
PlatzMannschaftSpielePunkte
1Herforder EV00
2Hammer Eisbären00
3EHC Neuwied00
4EG Diez-Limburg00
5Ratinger Aliens 9700
6ERV Dinslaken Kobras00
7Neusser EV00





Ice Dragons melden sich mit klarem Sieg gegen Dortmund zurück!

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Sie hatten es erhofft, ja beschworen. „Wenn was geht, dann gegen einen Top-Gegner.“ Warum sich dies in Herford immer wieder bewahrheitet? Das kann niemand so genau sagen. Fakt ist: Mit einer engagierten, spielerisch und kämpferisch starken Leistung konnten die Ice Dragons die Dortmunder Eisadler vor 750 Zuschauern in der Eishalle „Im kleinen Felde“ verdient mit 5:0 schlagen und halten die Hoffnung auf die Meisterrunde am Leben!



Respekt vor dem Gegner, das zeigten beide Mannschaften zu Beginn des ersten Drittels. Beide Teams konzentrierten sich zuerst auf Fehlervermeidung, wollten die Defensive stabil halten. So neutralisierten sich Ice Dragons und Eisadler  lange auf gutem Niveau, ließen wenig Torchancen zu. Nach und nach jedoch übernahmen die Ice Dragons immer mehr die Initiative, so dass immer wieder ein Raunen durch die Zuschauer ging, wenn Marius Dräger im Dortmunder Tor in höchster Not eingreifen musste. Die ersten 10 Minuten liefen torlos herunter, bevor das Spiel, zumindest aus Herforder Sicht, richtig Fahrt aufnahm. In der 11. Minute hielt dann Donatas Vitte aus kurzer Distanz drauf, Dräger konnte nur prallen lassen und Fabian Staudt stand goldrichtig, um den Abpraller zum 1:0 in die Maschen zur drücken. Die Gäste reagierten umgehend, wollten Ihrerseits zum Torerfolg kommen. Die Herforder Defensive jedoch, gestützt auf einen an diesem Abend überragenden Lars Morawitz, stand. Donatas Vitte baute dann den Vorsprung in der 15. Minute aus, in Überzahl nahm er eine Scheibe von Fabian Staudt hinter dem Tor auf, und legte sie um den Pfosten herum zum 2:0 in die Maschen. Als dann noch Leon Nasebandt nur 40 Sekunden später aus spitzem Winkel Marius Dräger narrte und auf 3:0 erhöhte, hatte Gästecoach Thomas Schmitz genug gesehen und nahm eine Auszeit, um sein Team zu beruhigen. Eine Maßnahme, die zumindest die Defensive der Gäste stabilisierte. Offensiv jedoch bissen sie sich weiter an der Herforder Defensive die Zähne aus. Da auch die Ice Dragons nun wieder nach dem Motto „Safety first“ agierte, waren Torchancen bis zur Pause Mangelware, so dass sich der Zwischenstand nicht mehr änderte.



Im zweiten Drittel merkte man dann, dass die letzten Spiele ein wenig an den Nerven der Ice Dragons gezerrt hatten. Sie agierten extrem vorsichtig, wollten mit aller Macht Fehler vermeiden und den Anschlusstreffer verhindern. Trotz einer 2-minütigen Unterzahl zu Beginn des Drittels setzten sie dieses Vorhaben perfekt um und holten sich so zusätzliche Sicherheit in Ihrem Spiel. Als dann die Gäste in der 26. Minute in Unterzahl agieren mussten, schlugen sie selbst eiskalt zu! Schnell fanden sie die Aufstellung, nahmen das Tor von Dräger unter Beschuss. Einen Abpraller sprang direkt auf den Schläger von Sven Johannhardt, der sah Aric Schinke in den hohen Slot laufen, spielte quer, Schinke zog ab und die Scheibe zappelte zum 4:0 im Netz! In der Folge ging auf Grund von Strafen auf beiden Seiten der Spielfluss verloren. Als dann erst Aric Schinke wegen eines Bandenchecks mit Verletzungsfolge mit einer Spieldauerdisziplinarstrafe vorzeitig zum Duschen musste, hatten die Gäste zwar die Chance, sich wieder heranzuarbeiten, doch sie schwächten sich durch Strafen selbst, verloren Ihrerseits Marvin Wollmann durch eine Spieldauerdisziplinarstrafe für einen Check gegen den Kopf. So ging das Spiel ohne weitere nennenswerte Torchancen in die zweite Pause.



Auch ins letzte Drittel starteten die Ice Dragons in Unterzahl, aber die Defensive hielt! Das gesamte Team arbeitete nun für Lars Morawitz, wollte ihm zu einem Shutout verhelfen. Die Dortmunder Offensive kam zwar immer wieder durch, doch auch wenn der Herforder Goalie mal prallen lassen musste, seine Vorderleute waren da, arbeiteten die Scheibe aus der Zone. So lief die Zeit herunter, ohne das die Eisadler verkürzen konnten. Als dann noch Zack MacQueen in der 56. Minute den Torwart mit einem tollen Schlenzer aus kurzer Distanz zum 5:0 überwand und sein Premierentor für die Ice Dragons erzielte, war endgültig klar, hier würde nichts mehr anbrennen. Und es brannte auch nichts mehr an, zu stark stand der Herforder Defensivverbund!



Torfolge:
1:0 Staudt/Vitte (10:26); 2:0 Vitte/Staudt (14:40) PP1; 3:0 Nasebandt (15:30); 4:0 Schinke/Johannhardt (26:08)PP1;
5:0 MacQueen/Kiel (55:22)

Strafminuten:
Herford 21 + Spieldauer (Schinke)
Dortmund 25 + Spieldauer (Wollmann)
 

Zuletzt geändert am: Nov 13 2016 um 10:26 AM

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