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24.03.2019 18:30
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Regio West
PlatzMannschaftSpielePunkte
1Hammer Eisbären3693
2Herforder EV3689
3EHC Neuwied3682
4EG Diez-Limburg3667
5Ratinger Aliens 973662
6ERV Dinslaken Kobras3650
7Soester EG3648
8Neusser EV3628
9Luchse Lauterbach3613
10Löwen Frankfurt U25368





Ice Dragons machen das Dutzend voll – Linnenbrügger in Torlaune!

News >> Senioren

Knapp 850 Zuschauer waren in die Eishalle „Im kleinen Felde“ gekommen, alle erwarteten ein Spitzenspiel gegen die Soester EG, ihres Zeichens einzig verbleibender Regionalligist der letzten Saison. Doch die Boerdeindianer waren nicht so stark wie erwartet. Mit 12:1 wurden die Gäste deutlich in die Schranken verwiesen, wobei sich Goalgetter Jan-Niklas Linnenbrügger in Geberlaune zeigte, gab er doch dem Gästetorwart gleich 5 Mal die Gelegenheit, die Scheibe aus dem Netz zu fischen.


Die Ice Dragons, die auf die Langzeitverletzten Fabian Staudt, Sebastian Riede und René Burchot ebenso verzichten mussten wie auf Anton Seel und Joshua Ransiek, begannen bissig, wollten wie schon in der Vorwoche zeigen, wer Herr im Hause ist. Vielleicht zu bissig, denn es waren keine 60 Sekunden gespielt, als Timo Becker Platz auf der Strafbank nehmen musste. Die Gäste aus Soest versuchten sofort, aus dieser Überzahl Kapital zu schlagen, nach nur wenigen Sekunden jedoch war von außen nicht mehr auszumachen, dass die Ice Dragons in Unterzahl agierten. Im Gegenteil, sie drängten Ihre Gäste mit einem Mann weniger in deren Drittel, mussten sich aber immer wieder der aggressiven Verteidigung und dem starken Marvin Nickel im Soester Tor geschlagen geben. Nach 4 Minuten dann führte der Herforder Druck aufs Gästetor jedoch erstmals zum Erfolg. Über Andreas Alexander und Kris Gehring kam die Scheibe zu Jan-Niklas Linnenbrügger, der Nickel keine Chance ließ. In der Folgezeit bekam Sören Werth im Herforder Tor zwar gelegentlich die Chance sich auszuzeichnen, die meiste Zeit jedoch standen  Marvin Nickel und seine Vorderleute im Brennpunkt des Geschehens.  Die Boerdeindianer arbeiteten verbissen jede Scheibe aus der eigenen Zone, so dass die Uhr ohne einen weiteren Treffer ablief und die Ice Dragons gingen mit der knappsten aller Führungen in die Kabine.


Im zweiten Drittel zogen die HEV Cracks dann das Tempo noch einmal ein wenig an. Und plötzlich fielen die Tore! Erst machte Jan-Niklas Linnenbrügger in der 24. Minute in Überzahl das 2:0, dann erhöhte Nils Bohle mit einem Doppelschlag in der 25. und 27. Minute auf 4:0. Das 5:0 durch Leon Nasebandt in der 32. Minute fiel dann ins Kapitel „kurioses in der Eishalle“! Er schnappte sich die herrenlose Scheibe hinter dem Tor und spielte die Scheibe dann gezielt einem Gegenspieler in den Schlittschuh, von wo sie den Weg ins Netz fand.  Kurz darauf musste dann aber auch Sören Werth hinter sich greifen. Die Ice Dragons gewannen ein Bully im Angriffsdrittel, verloren aber die Scheibe an der blauen Linie. Kolja Kundrun schickte Alexander Cicigin auf die Reise und der ließ Sören Werth in der 33. Minute keine Chance. Doch anschließend gehörte der Torjubel wieder ausschließlich den Ice Dragons! Erst erhöhte Jan-Niklas Linnenbrügger in der 37. Minute auf 6:1, dann wurde es immer ruppiger! Das Schiedsrichtergespann wollte jedoch jeglicher Eskalation entgegenwirken und griff sofort hart durch. So durfte der Soester Spieler Jan Buschmann nach einem Frustfoul gegen Timo Becker vorzeitig duschen, Killian Hutt und Sebastian Sprenger, der zu allem Überfluss auch noch verletzt vom Eis musste - an dieser Stelle wünscht der Herforder EV gute Besserung - durften jeweils für 4 Minuten auf die Sünderbank, Nils Bohle bekam eine 10-Minütige Auszeit. In der Folge waren die Ice Dragons 5 Minuten in Überzahl und wussten das noch vor der Sirene zweimal zu nutzen, Phillip Brinkmann in der 40. und Jan-Niklas Linnenbrügger mit der Sirene erhöhten auf den 8:1 Pausenstand.



Im letzten Drittel war die Luft dann ein wenig raus. Zwar machten die Ice Dragons es bis zur 42. Minute, immer noch in der 5 Minütigen Überzahl, durch Chad Evans und Jan-Niklas Linnenbrügger zweistellig, in der Folge verlegten sie sich aber mehr und mehr darauf, das Ergebnis zu verwalten. Sie ließen den Gästen nun mehr Raum, wodurch sich zwangsläufig Chancen für die Gäste ergaben. Sören Werth jedoch ließ sich kein zweites Mal überlisten und hielt den Kasten sauber. Als dann Alexander Seel in der 52. Minute von Kolja Kundrun mit dem Schläger am Kopf erwischt wurde, blieb den Schiedsrichtern nichts anderes übrig, als erneut eine Spieldauerstrafe auszusprechen. Wieder bekamen die Ice Dragons eine 5-Minütige Überzahl, in der sie auch sofort zur Tat schritten, Alexander Seel erhöhte in der 54. Minute auf 11:1. Den Schlusspunkt unter die Partie setzte dann der Herforder Kapitän Dennis Schmunk, der in der 59. Minute die Scheibe zum 12:1 im Tor unterbrachte.



Torfolge:
1:0 Linnenbrügger/Gehring/Alexander (03:57); 2:0 Linnenbrügger/Derksen/Hutt (23:04) PP1;
3:0 Bohle/Hutt/Seel (24:10); 4:0 Bohle/Rempel/Seel (26:55); 5:0 Nasebandt/Alexander/Hutt (31:08);
5:1 Cicigin/Kundrun (32:46); 6:1 Linnenbrügger/Rempel/Nasebandt (36:50); 7:1 Brinkmann (39:19) PP1;
8:1 Linnenbrügger/Seel (40:00) PP1; 9:1 Evans (41:52) PP1; 10:1 Linnenbrügger/Nasebandt/Seel (42:34) PP2;
11:1 Seel/Hutt (53:36) PP2; 12:1 Schmunk (58:46) PP1

Strafminuten:
Herford 16 + 10 (Bohle)
Soest 32 + 2*Spieldauer (Buschmann, Kundrun) + Matchstrafe (Will)



 

Zuletzt geändert am: Oct 18 2015 um 1:09 AM

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