Last Game
6:0
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Regio West
PlatzMannschaftSpielePunkte
1Herforder EV00
2Hammer Eisbären00
3EHC Neuwied00
4EG Diez-Limburg00
5Ratinger Aliens 9700
6ERV Dinslaken Kobras00
7Neusser EV00





Ice Dragons kassieren Niederlage in Krefeld!

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Eine verspätete Anreise, ein nicht gegebenes Tor, ein Tor des Gegners das nicht drin war und die Verletzung von Sören Werth: Die Ice Dragons erwischten in Krefeld einen gebrauchten Tag. Am Ende mussten sich die Jungs von Coach Uwe Geiselmann, die ohne Marcus Felix, Tim Schürstedt, Timo Böer, André Schäfer und Fabian Staudt in die Seidenstadt gereist waren, mit 9:5 geschlagen geben und verhalfen den gastgebenden Krefelder Preussen zum ersten Saisonsieg.

Die durch die späte Anreise deutlich verkürzte Aufwärmphase merkte man den Ice Dragons sofort an. Die Gastgeber fuhren Angriff um Angriff auf Sören Werths Tor, während die Ice Dragons überhaupt nicht ins Spiel fanden. So jubelten die Preussen bereits nach 90 Sekunden zum ersten Mal, doch was war eigentlich passiert? Ein Schuss vom alleine aufs Tor zulaufenden Philip Hendle ließ Sören Werth durchrutschen, jedoch konnte Lukas Derksen die Scheibe noch vor der Torlinie stoppen und raus schießen. Dies wiederum sah Schiedsrichter Günter Stockhorst, der sich zu der Zeit noch auf Höhe der blauen Linie befand, anders und gab den Treffer. Der Druck der Gastgeber hielt an und die Ice Dragons ließen teilweise die mannschaftliche Geschlossenheit vermissen, die sie in den letzten Spielen so ausgezeichnet hatte. Es kam was kommen musste. In der 8. Minute passte Philip Hendle die Scheibe hart vors Herforder Tor, wo Lukas Derksen sie klären wollte aber unhaltbar für Sören Werth in den Winkel abfälschte. Kurz darauf dann der erste Schock für die Ice Dragons: Bei einer Parade verletzte sich Sören Werth ohne Fremdeinwirkung und musste vom Eis, Lars Rusche übernahm seinen Platz zwischen den Pfosten. Langsam fanden die Ice Dragons jetzt jedoch ins Spiel und erarbeiteten sich ihrerseits Torchancen. Wie in der 15. Minute, als Jan-Niklas Linnenbrügger alleine aufs Tor zu fuhr und in den Winkel vollendete, im Anschluss hämmerte noch der mitgeeilte Kris Gehring die wieder raus springende Scheibe in die Maschen, bevor er zum jubeln abdrehte. Doch zu früh gefreut, die Schiedsrichter pfiffen zwar vor Gehrings Nachschuss ab, gaben das Tor jedoch nicht! In der 17. Minute konnten die Ice Dragons dann endlich jubeln. Der erstmals im Kader stehende Justin Vogt hatte den gegnerischen Torwart unter Druck gesetzt, der spielte die Scheibe unkontrolliert raus, genau auf die Kelle von Jan-Niklas Linnenbrügger und der wiederum erzielte den 2:1 Pausenstand.

Im zweiten Drittel merkte man den Ice Dragons dann an, dass sie sich nicht aufgeben wollten.Dieses Mal brauchten sie genau 90 Sekunden bis zum Tor, auf Vorlage von Leon Nasebandt hatte Sebastian Böer dem Krefelder Goalie Patrick Fücker keine Chance gelassen. Die Krefelder Antwort ließ jedoch nicht lange auf sich warten, erneut was es der an diesem Abend von den Ice Dragons nicht zu stoppende Philip Hendle, der die Gastgeber in der 25. Minute mit 3:2 in Führung brachte. Jetzt ging es hin und her, dem Ausgleich der Ice Dragons, nach einer sehenswerten Vorarbeit von Jan-Niklas Linnenbrügger und Justin Vogt verwandelte Kris Gehring in der 30. Minute aus kurzer Distanz, folgte der erneute Nackenschlag in der 31. Minute, als Sascha Drehmann auf 4:3 erhöhte. Die passende Antwort hatte dann Sebastian Riede, der in der 34. Minute von Leon Nasebandt mit einem langen Pass auf die Reise geschickt wurde und cool zum erneuten Ausgleich vollendete. Als es dann nach einem Unentschieden zu zweite Pause aussah, passierte dann plötzlich doch noch was. In Unterzahl lief Christian Perlitz auf das von Lars Rusche gehütete Tor zu und zog einfach mal ab, der Schuss rutschte dem in dieser Situation unglücklich aussehenden Goalie mit dem Pausenpfiff durch die Fanghand ins Tor zum 5:4 Pausenstand.

Im letzten Drittel wollten die Ice Dragons noch einmal alles versuchen, um das Spiel zu drehen, doch sie hatten die Rechnung ohne Philip Hendle gemacht. Der erfahrene Oberligastürmer spielte mit den Ice Dragons Katz und Maus und erhöhte in der 43. und 44. Minute auf 7:4. Als dann noch Dennis Skupina in der 54. Minute in doppelter Unterzahl auf 8:4 erhöhte, war jeglicher Kampfgeist der Ice Dragons gebrochen. Zwar konnte Leon Nasebandt in der 57. Minute noch einmal Ergebniskosmetik betreiben, doch das Schlusswort hatten die Gastgeber, die 9 Sekunden vor dem Ende in Überzahl durch Sven Schiefner den 9:5 Endstand erzielten.

Coach Uwe Geiselmann war nach dem Spiel sichtlich enttäuscht. „Wir haben Krefeld durch individuelle Fehler die Tore geschenkt und selbst nicht das gespielt, was wir uns vorgenommen haben.“

 

Torfolge:

1:0 Hendle (01:35); 2:0 Hendle (7:30); 2:1 Linnenbrügger (16:26);
2:2 Böer/Nasebandt (21:31); 3:2 Hendle/Schiefner (24:16);
3:3 Gehring/Linnenbrügger/Vogt (29:30); 4:3 Drehmann/Schiefner/Dickkopf (30:33);
4:4 Riede/Nasebandt (33:58); 5:4 Perlitz/Hendle (39:59) UZ1; 6:4 Hendle/Herbst (42:13);
7:4 Hendle/Perlitz/Drehmann (43:43); 8:4 Skupina/Schmitz (53:59) UZ2;
8:5 Nasebandt (56:57); 9:5 Schiefner (59:51) PP1

Strafminuten:

Krefeld 21 + 2*10 (Dickkopf, Perlitz) + Spieldauer (Dickkopf)
Herford 14 + 10 (Riede)

Zuletzt geändert am: Nov 10 2013 um 3:39 PM

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