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25.10.2019 20:30
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Regio West
PlatzMannschaftSpielePunkte
1EG Diez-Limburg515
2Herforder EV611
3EHC Neuwied59
4Hammer Eisbären69
5Ratinger Aliens 9758
6ERV Dinslaken Kobras64
7Neusser EV61





Ice Dragons gewinnen deutlich in Herne!

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Bereits nach 20 Minuten führten wie entfesselt aufspielende Ice Dragons mit 6:0 in Herne. Im Anschluss nahm das Team von Coach Uwe Geiselmann das Tempo ein wenig raus, so dass die Gastgeber besser ins Spiel fanden und Ergebniskosmetik betreiben konnten, am Ende stand aber ein nie gefährdeter 10:4 Sieg der Ice Dragons.

 

Die angereisten 15 Spieler wollten von Beginn an klar machen, wer als Sieger das Eis verlassen würde und legten los wie die Feuerwehr. Sie schnürten die Gastgeber immer wieder im eigenen Drittel ein, ein Treffer wollte vorerst jedoch nicht fallen. Erst in der 6. Minute klappte es, durch eine Einzelaktion von Jan-Niklas Linnenbrügger: Einmal ums Tor rum und hinein ins Glück, ein Spielzug, den er diese Saison schon so häufig zelebrierte, war auch in diesem Fall von Erfolg gekrönt und führte zur 0:1 Führung der Ice Dragons. Dieses Tor war der Startschuss zu unglaublich dominanten 15 weiteren Minuten im ersten Drittel, in deren Verlauf vor allem Philipp Brinkmann richtig heiß lief. Der Verteidiger erhöhte nur 22 Sekunden nach dem Treffer von Linnenbrügger auf 0:2, als er von der blauen Linie abzog, erhöhte mit einem weiteren harten, platziertem Schuss aus kurzer Distanz, schön bedient von Rafael Böer, auf 0:3 in der 9. Minute und machte mit dem 0:4 in der 15. Minute, dass er in Überzahl erneut von der blauen Linie aus erzielte, einen lupenreinen Hattrick perfekt! Doch das war noch nicht alles, Lucas Klein aus kurzer Distanz in der 19. Minute und Kapitän Fabian Staudt von der blauen Linie in der 20. Minute, jeweils in Überzahl, machten das halbe Dutzend schon zur Pausensirene voll.

Das zweite Drittel war dann, wohl auch dem hohen Vorsprung geschuldet, nicht mehr ganz so ansehnlich für die wenigen mitgereisten Herforder Fans. Zwar kontrollierten die Ice Dragons weitestgehend das Geschehen, nahmen aber ab und an die Abwehrarbeit nicht mehr so ernst wie zuvor und ließen den Zug zum Tor etwas vermissen, was dazu führte, das Sören Werth, im ersten Drittel weitestgehend beschäftigungslos, nun vermehrt eingreifen musste. Nach 30 Minuten war dann sein Arbeitstag beendet, für ihn ging Lars Rusche zwischen die Pfosten. Der hatte erst einmal knapp 5 Minuten absolute Ruhe und dann Pech: der erste Schuss auf sein Tor, abgefeuert von Ben Cassebaum, rutschte ihm durch und die Gastgeber brachten sich erstmals auf die Anzeigetafel. In der Folgezeit verhinderte Lars Rusche mit guten Paraden weitere Gegentore, während seine Teamkollegen auf der Gegenseite auch immer wieder an Pfosten, Latte oder Goalie Marco Pietsch scheiterten, so dass es bis zur Pause beim 1:6 blieb.

In Überzahl starteten die Ice Dragons ins letzte Drittel, gaben aber den Gastgebern freundliche Hilfestellung, den numerischen Vorteil auszugleichen. Denn während die einen Konter fuhren, versuchte erst Fabian Staudt den gegnerischen Spieler zu bremsen, worauf hin der Schiedsrichter schon seinen Arm hob, zu Fall gebracht wurde der Herner Stürmer dann aber erst während des von Lars Rusche parierten Torschusses durch Philipp Brinkmann. Das Ergebnis: Staudt und Brinkmann mussten auf die Strafbank und die Gastgeber waren in Überzahl. Diese Gelegenheit ließen sie sich nicht entgehen, brauchten nur wenige Sekunden, um die Aufstellung zu finden und Ben Cassebaum verkürzte auf 2:6 in der 42. Minute. Doch nur 2 Minuten später war Fabian Staudt zur Stelle, um den alten Abstand wieder herzustellen, als er, erneut in Überzahl, von der blauen Linie Maß nahm und in den Winkel traf. Jetzt entwickelte sich ein offeneres Spielchen, sehr zum Leidwesen von Lars Rusche, der immer wieder allein gelassen wurde. So auch in der 51. Minute, als Nikolai Tsvetkov einen Rebound zum 3:7 verwertete. Wieder folgte die Herforder Antwort auf dem Fuße, Philipp Brinkmann erhöhte in der 53. Minute auf 3:8, sein 4. Treffer an diesem Abend. Doch einmal musste sich Lars Rusche im Herforder Tor noch ärgern: In der 56. Minute waren Boinski und Cassebaum mehr oder weniger unbedrängt durch, dann wurde die Scheibe auch noch wenige Zentimeter vor ihm so abgefälscht, das sie durch die Schoner zum 4:8 ins Tor trudelte. Dieser Treffer schien den Ice Dragons jedoch überhaupt nicht zu schmecken. Sie erhöhten noch einmal die Schlagzahl und erzeugten richtig Druck auf das Herner Tor. Es dauerte zwar ein wenig, bis zählbares dabei heraus kam, doch in der 58. Minute war es soweit: Innerhalb von nur 23 Sekunden erhöhte erst Fabian Staudt auf 4:9, dann machte es Lucas Klein zweistellig und stellte den Endstand her.

Mit diesem Sieg stehen die Ice Dragons nun mit einem Bein im Finale, am Freitag vor heimischen Publikum wollen sie den Finaleinzug endgültig perfekt machen!

Torfolge:
0:1 Linnenbrügger (05:08); 0:2 Brinkmann/Klein/Staudt (05:30); 0:3 Brinkmann/R.Böer (08:50);
0:4 Brinkmann/Staudt/Linnenbrügger (14:22) PP1; 0:5 Klein/Linnenbrügger/Brinkmann (18:25) PP1;
0:6 Staudt/Klein/Brinkmann (19:44) PP1; 1:6 Cassebaum/Happe/Damm (34:28);
2:6 Cassebaum/Deppner/Kastner (41:07) PP1; 2:7 Staudt/Brinkmann/Klein (44:20) PP1;
3:7 Tsevtkov/Damm/Kastner (50:15); 3:8 Brinkmann/Klein (52:38); 4:8 Cassebaum/Boinski (55:07);
4:9 Staudt/Linnenbrügger/Becker (57:31); 4:10 Klein/Nasebandt/Staudt (57:54)

Strafminuten:
Herne 22 +2*10 (Damm, Happe)
Herford 10

 

Zuletzt geändert am: Mar 11 2014 um 1:34 PM

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