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14.12.2018 20:30
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Regio West
PlatzMannschaftSpielePunkte
1Hammer Eisbären2057
2EHC Neuwied2149
3Herforder EV1945
4EG Diez-Limburg1932
5Soester EG2130
6Ratinger Aliens 971928
7ERV Dinslaken Kobras2026
8Neusser EV2124
9Luchse Lauterbach197
10Löwen Frankfurt U25212





Ice Dragons gewinnen auch Spiel 3 und ziehen ins Halbfinale ein!

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Knapp 900 Zuschauer waren in die Eishalle „Im kleinen Felde“ gekommen, um die Ice Dragons bei ihrem Versuch zu unterstützen, den entscheidenden dritten Sieg im Viertelfinale einzufahren. Dieses Vorhaben war dann auch von Erfolg gekrönt, mit einem deutlichen 7:1 sicherten sich die Ice Dragons den dritten Sieg in einer von beiden Teams zwar kampfbetont aber immer sehr fair geführten Serie. Deshalb an dieser Stelle ein Dank an die Boerdeindianer, die die Ice Dragons 3 Spiele lang gefordert haben und immer hart aber fair dagegen hielten! Liebe Boerdeindianer, auch wenn eure Saison nun beendet ist, wir freuen uns auf ein Wiedersehen in der nächsten Saison!



Ohne den erkrankten Aric Schinke musste Jeff Job zwar ein wenig die Verteidigungsreihen umstricken, dies tat jedoch dem Tatendrang der Ice Dragons keinen Abbruch. Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase, in der sich schnell zeigte, dass die Gäste wesentlich aggressiver verteidigten als zuletzt und ihr Heil im Weg nach vorne suchten, fanden die Ice Dragons immer besser ins Spiel. Ein Doppelschlag innerhalb von weniger als 2 Minuten brachte dann die Ice Dragons endgültig auf die richtige Spur. Erst hatte Jan-Niklas Linnenbrügger in der 4. Minute einen Schlagschuss von Lukas Derksen unhaltbar für den Soester Goalie Marc Fleischer zum 1:0 abgefälscht, dann zeigte Ben Skinner ein Musterbeispiel für perfekte Hand-Auge-Koordination in der 5. Minute: Killian Hutt hatte den Puck vors Tor gespielt, die Hartgummischeibe sprang kurz auf, und Ben Skinner reagierte mit einer perfekten Direktabnahme aus der Luft zum 2:0. Die Ice Dragons kontrollierten nun sicher Puck und Gegner, ließen sehr wenig zu und versuchten ihrem Goalie Kieren Vogel einen ruhigen Abend zu bescheren. Dabei ließen selbst jedoch zu viele Chancen ungenutzt, ein Umstand, dem vor allem Kapitän Fabian Staudt, der eine bärenstarke Performance ablieferte, im Laufe des Abends entgegenwirken sollte. Es lief die 14 Minute, als er nach Vorarbeit von Leon Nasebandt und Florian Kiel auf 3:0 erhöhte, was gleichzeitig den Pausenstand darstellte.



Mit einem Überzahlspiel starteten die Ice Dragons ins zweite Drittel, perfekt, um den Vorsprung weiter auszubauen. Gesagt, getan: Killian Hutt brachte Ben Skinner in der 22. Minute in Position, dessen Schuss konnte zwar von Fleischer abgewehrt werden, Nils Bohle stand jedoch goldrichtig, um den Abpraller zum 4:0 zu verwerten. Die Ice Dragons versuchten nun, dass Spiel vorzeitig zu entscheiden, vergaßen dabei aber kurzzeitig, das vor allem die defensive Disziplin das Faustpfand war, mit dem sie überhaupt erst in diese Position gekommen waren. Leidtragender war Kieren Vogel, der nun immer wieder eingreifen und in der 33. Minute auch hinter sich greifen musste. Felix Berger war im Slot bedient worden, drehte sich um die eigene Achse, um seine Bewacher abzuschütteln und verwandelte mit dem Rücken zum Tor zum 4:1, ein sehenswerter Treffer, wie man neidlos anerkennen muss. Doch die Ice Dragons hatten die passende Antwort parat! Wieder war es ein Schuss von Ben Skinner, den Fleischer nur prallen lassen konnte, Fabian Staudt reagierte am schnellsten, zog in Richtung Tor und überwand Fleischer mit der Rückhand zum 5:1 Pausenstand in der 35. Minute.



Im letzten Drittel gaben die Ice Dragons die Spielkontrolle dann nicht mehr aus der Hand. Immer wieder tauchten Herforder Stürmer gefährlich vor Marc Fleischer auf, der jedoch jede noch so große Chance vereiteln konnte. So dauerte es bis zur 55. Minute, ehe der nächste Herforder Treffer fiel. Bei einer angezeigten Strafe gegen die Gäste war Fabian Staudt als zusätzlicher Stürmer aufs Eis gelaufen, bekam den Pass von Ben Skinner und zog trocken zum 6:1 ab und machte seinen Hattrick perfekt. Den Schlusspunkt unter diese am Ende dann doch eindeutig verlaufene Partie setzte Leon Nasebandt, der 3 Minuten vor Schluss in Überzahl das 7:1 erzielte. Nun heißt es für die Ice Dragons am Sonntag Füße hochlegen und schauen, ob sich schon der Halbfinalgegner ergibt, oder ob sie bis Dienstag warten müssen.

Torfolge:
1:0 Linnenbrügger/Derksen/Becker (03:06); 2:0 Skinner/Hutt (04:55); 3:0 Staudt/Kiel/Nasebandt (13:01);
4:0 Bohle/Skinner/Hutt (21:02) PP1; 4:1 Berger/Juricek/Furda (32:20); 5:1 Staudt/Hutt/Skinner (34:49);
6:1 Staudt/Skinner/Hutt (54:29); 7:1 Nasebandt/Kiel/Staudt (57:04) PP1

Strafminuten:
Herford 4
Soest 10

Zuletzt geändert am: Mar 03 2018 um 6:13 PM

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