Last Game
6:0
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Regio West
PlatzMannschaftSpielePunkte
1Hammer Eisbären3693
2Herforder EV3689
3EHC Neuwied3682
4EG Diez-Limburg3667
5Ratinger Aliens 973662
6ERV Dinslaken Kobras3650
7Soester EG3648
8Neusser EV3628
9Luchse Lauterbach3613
10Löwen Frankfurt U25368





Ice Dragons gewinnen auch Derby Nummer 3 - der Bericht!

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Mit einem zweistelligen Kantersieg in Paderborn hatte nun wirklich niemand gerechnet, zu präsent waren noch die Erinnerung an die knappe Partie im Januar. Doch die ohne Timo Becker, Lukas Derksen, René Burchot und Sebastian Riede angereisten Ice Dragons zeigten sich von Ihrer besten Seite! Zwar mussten sie früh einem 2-Tore Rückstand hinterher laufen, doch am Ende setzten sie sich deutlich und hoch verdient mit 3:12 in Paderborn durch!
 


Der Beginn des Spiels lief gar nicht nach dem Geschmack der gut 100 mitgereisten Herforder Fans. Die Gastgeber, angetrieben von Ihren Topspielern Alex Seel, Ernst Reschetnikow, Artjom Kostyrev und Raimonds Upenieks, begannen mit enormen Tempo, drückten die Ice Dragons in deren Drittel und versuchten zum schnellen Torerfolg zu kommen, fanden aber vorerst ihren Meister in Sören Werth. Doch sie zogen so auch Strafen und als dann in der 7. Minute Lucas Klein und Philipp Brinkmann gleichzeitig auf der Strafbank saßen, nutzten die Paderborner Panther das Eiskalt durch Alex Seel aus. In der Folgezeit versuchten die Ice Dragons besser ins Spiel zu kommen, fanden aber noch nicht die Balance zwischen Offensive und Defensive. Es entwickelte sich nun ein offener Schlagabtausch mit Chancen auf beiden Seiten. Exemplarisch dafür das 2:0 der Gastgeber in der 14. Minute: Während der Paderborner Torwart Tobias Loepp in allerletzter Sekunde ein Tor vereiteln konnte, entwickelte sich aus dem Abpraller über Ernst Reschetnikow und Artjom Kostyrev ein blitzsauberer Konter an dessen Ende Kostyrev Sören Werth mit einem platzierten Schuss in die kurze Ecke überwinden konnte. Jetzt sah es nun wirklich nicht nach dem dritten Derbysieg der Ice Dragons aus, doch sie kamen zurück ins Spiel.! Bei 4 gegen 4, beide Teams hatten einen Spieler auf der Strafbank „geparkt“, benötigten sie gerade einmal 16 Sekunden, um das Spiel auszugleichen. Erst traf Fabian Staudt in der 17. Minute auf Vorlage von Lucas Klein und Florian Kiel, dann war es Lucas Klein, der ebenfalls in der 17. Minute die Scheibe aus kurzer Distanz zum umjubelten Ausgleich in die Maschen drückte. In der Folgezeit bekamen die Ice Dragons die Partie immer besser in den Griff, spielten diszipliniert die Uhr herunter, so dass es bis zu Pause beim 2:2 blieb.



Im zweiten Drittel dann legten die Ice Dragons ein paar Briketts nach. Nur 64 Sekunden waren gespielt, das war die Partie gedreht: Lucas Klein war wieder zur Stelle, um aus kurzer Distanz eine Vorlage von Fabian Staudt zu verwerten. Erneut Lucas Klein sorgte dann in der 24. Minute für das 2:4, als er in Überzahl eine Vorarbeit von Fabian Staudt und Jim Ross nutzte. Und als dann noch Jan-Niklas Linnenbrügger in doppelter Überzahl das 2:5 in der 28. Minute erzielte, sah die Welt für die Ice Dragons wieder rosig aus. Zwar konnten die Gastgeber in der 31. Minute in Unterzahl noch einmal auf 3:5 verkürzen, als Ernst Reschetnikow und Artjom Kostyrev einen sehenswerten Konter mit einer tollen Passstafette abschlossen, doch spätestens in der 34. Minute, als Florian Kiel die Scheibe mit einem verdeckten Schuss unhaltbar im Winkel zum 3:6 versenkte, war die Messe gelesen. Die Ice Dragons hatten nun die Paderborner Paradereihe vollkommen im Griff, ließen kaum noch Torchancen zu während sie selbst gefährliche Angriffe fuhren. Leon Nasebandt legte in der 36. Minute das 3:7 nach, nachdem er gemeinsam mit Jan-Niklas Linnenbrügger und Andreas Alexander die komplette Paderborner Hintermannschaft schwindlig gespielt hatte. Fabian Staudt, der nur eine Minute später von Lucas Klein auf die Reise geschickt wurde, narrte gleich drei Gegenspieler bevor er mit einem satten Schuss auf 3:8 erhöhte. In der Folgezeit änderte sich das Bild nicht, so hatte Joshua Ransiek das 9. Tor auf dem Schläger, scheiterte aber mit der Rückhand an Tobias Loepp genauso wie Kris Gehring nur Sekunden später. So ging es mit dem deutlichen Zwischenstand in die zweite Pause.
 


Im letzten Drittel änderte sich das Bild nicht. Während Sören Werth außer bei gelegentlichen Entlastungsangriffen der Gastgeber überhaupt nichts mehr zu tun bekam, stand weiterhin Tobias Loepp im Mittelpunkt. Beim 3:9 durch Fabian Staudt in der 42. Minute war er allerdings genauso machtlos wie beim 3:10 durch Philipp Brinkmann nur eine Minute später. Doch trotz der vielen Gegentore, der Paderborner Goalie machte ein gutes Spiel! So verhinderte er auch im letzten Drittel immer wieder schlimmeres, parierte beste Torchancen unter anderem von Dennis Flachmeier, Jan-Niklas Linnenbrügger, Lucas Klein und Joshua Ransiek. Doch obwohl das letzte Drittel lange Zeit keine Tore zu bieten hatte, die Fans der Ice Dragons sangen und feierten durch und wurde dafür am Ende noch belohnt! Denn Jan-Niklas Linnenbrügger und Fabian Staudt erhöhten jeweils in der 60. Minute noch auf 3:12 und machten so das ganze Dutzend Tore voll. Einziger Wehrmutstropfen in dieser Partie war, das Leon Nasebandt die Feierlichkeiten am Ende versäumte, weil er in der Schlussminute seine 2. Disziplinarstrafe in dieser Partie kassiert hatte und somit frühzeitig zum Duschen geschickt wurde.



Torfolge:
1:0 Seel/Kostyrev/Upenieks (6:06) PP2; 2:0 Kostyrev/Reschetnikow (13:42); 2:1 Staudt/Klein/Kiel (16:15);
2:2 Klein/Staudt (16:31); 2:3 Klein/Staudt (21:04); 2:4 Klein/Staudt/Ross (23:08) PP1;
2:5 Linnenbrügger/Kiel (27:33) PP2; 3:5 Kostyrev/Reschetnikow (30:19) UZ1;
3:6 Kiel/Staudt/Brinkmann (34:07) PP1; 3:7 Nasebandt/Linnenbrügger/Alexander (35:25);
3:8 Staudt/Klein (16:31); 3:9 Staudt/Brinkmann (41:16) PP1; 3:10 Brinkmann/Staudt/Schmunk (42:57);
3:11 Linnenbrügger/Schmunk/Flachmeier (59:21) PP1; 3:12 Staudt/Brinkmann/Kiel (59:42) PP1

Strafminuten:
Paderborn 20
Herford 8 + 10 (Nasebandt) + Spieldauer (Nasebandt)

Zuletzt geändert am: Feb 13 2015 um 11:48 PM

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