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20.10.2017 20:30
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Regio West
PlatzMannschaftSpielePunkte
1Ratinger Aliens 97514
2Hammer Eisbären512
3EG Diez-Limburg612
4EHC Neuwied512
5Herforder EV510
6Soester EG55
7Neusser EV52
8Luchse Lauterbach52
9ERV Dinslaken Kobras50





Ice Dragons erkämpfen sich einen Punkt in Ratingen!

News >> Senioren

Jeff Job war am Sonntag wahrlich nicht zu beneiden. Neben dem gesperrten RJ Reed, dem verletzten Kevin Rempel, und dem beruflich verhinderten Tim Schürstedt fiel noch kurzfristig Killian Hutt aus familiären Gründen aus. So machte der Coach der Ice Dragons aus der Not eine Tugend, ließ seine Mannschaft in Ratingen extrem defensiv spielen und konnte sich am Ende trotz der 2:1 Niederlage nach Verlängerung über einen gewonnenen Punkt freuen.

Für den gesperrten RJ Reed rückte Nejc Korpar ins Team, Killian Hutts Aufall würfelte jedoch die Planungen des Coaches vollends durcheinander. So rückte Lucas Klein zu Nejc Korpar und Nils Bohle in die Reihe, Fabian Staudt, Gleb Berezovskij und Leon Nasebandt blieben zusammen, Jan-Niklas Linnenbrügger, Morgan Reiner und Alexander Lindt bildeten die dritte Sturmformation. Und alle drei Reihen hatten vor allem einen Auftrag: Defensiv stehen, auf Konter lauern. Diesen Auftrag erfüllten sie, gestützt auf einen glänzend aufgelegten Kieren Vogel im Tor, auch hervorragend. Zwar waren die Gastgeber von der ersten Minute an tonangebend, doch die Scheibe vorbei an Kieren Vogel zu bringen, das gelang ihnen nicht. Die Ice Dragons hingegen setzten auf gelegentliche Entlastungsangriffe und Überzahlspiele, bei denen dann auch der Ex-Herforder Christoph Oster gefordert wurde. So ging es mit einem torlosen Unentschieden in die erste Pause.


Foto: Markus Szczepanski, Zahlen-Puck

Der Druck der Gastgeber nahm im zweiten Drittel weiter zu, die Ice Aliens berannten das Herforder Tor. Doch die Mannschaft um Kapitän Fabian Staudt stemmte sich mit aller Macht dagegen, kämpfte um jeden Zentimeter Eis. Wie gut dieses Team funktionierte war dann auch immer wieder auf der Spielerbank zu beobachten, jeder gewonnene Zweikampf wurde beklatscht, jeder geblockte Schuss gefeiert, bei jedem Gegenangriff sprangen die Spieler auf der Bank auf und hofften gespannt auf ein Tor. Doch das erste Tor konnten die Gastgeber, zugegebener Maßen hochverdient feiern. Es lief die 23. Minute, als erstmals ein Ratinger Nachschuss mit Wucht vermeintlich ins Tor einschlug, die Ratinger rissen die Arme zum Jubeln in die Luft, die Ice Dragons spielten einfach weiter und versuchten den Puck aus der Gefahrenzone zu bringen, denn der unparteiische Entschied auf kein Tor, er hatte den Schuss am Pfosten gesehen. Dieser nicht gegeben Treffer stachelte die Gastgeber jedoch noch weiter auf und nur wenige Sekunden später war es dann auch passiert. Routinier Milan Vanek hatte die Herforder Hintermannschaft mit einem schönen Solo düpiert, scheiterte jedoch an Kieren Vogel, Dennis Fischbuch nahm die Scheibe auf, legte ab auf Stepan Kuchynka und der tschechische Stürmer hämmerte die Scheibe in die Maschen. In der Folge gelang den Ice Dragons kaum noch Entlastung, selbst in Überzahl gelang es ihnen nicht mehr, Christoph Oster unter Druck zu setzen. Dafür erwies sich Kieren Vogel als Kraken, immer wieder fischte er die Scheibe weg, immer wieder war er die Endstation für die Ice Aliens. Bis endlich die Sirene zur 2. Pause ertönte, war es eine wahre Abwehrschlacht, doch die Ice Dragons konnten mit Glück, Geschick und viel Einsatz schlimmeres verhindern.


Foto: Markus Szczepanski, Zahlen-Puck

Auch im letzten Drittel änderte sich dieses Bild nicht wirklich, wobei die Ice Dragons sich allerdings in der Pause neu sortiert hatten und so zumindest defensiv wieder besser standen, weniger gefährliche Torchancen zuließen. Es war ein Geniestreich von Aaron Reckers und Jan-Niklas Linnenbrügger, der den Spielverlauf dann in der 45. Minute auf den Kopf stellte. Beide hatten eine Lücke in der Ratinger Defensive erspäht, Linnenbrügger startete durch, bekam einen punktgenauen, perfekt getimten Pass von Reckers auf die Kelle serviert, zog zum Tor und bezwang Oster mit einem Rückhandschlenzer in den Winkel, die Ice Dragons waren zum Ausgleich gekommen wie die sprichwörtliche Jungfrau zum Kinde. Dieser Treffer brachte neue Kraft, mit viel Elan stemmten sie sich nun gegen die wütenden Angriffe der Aliens. Und das Bollwerk hielt stand! 30 Sekunden vor Schluss, die Ice Dragons hatten sich ein Bully in der Ratinger Zone erkämpft, nahm Jeff Job eine Auszeit, mahnte sein Team an, nicht zu viel Risiko zu gehen. Mit Erfolg, das Bully wurde zwar verloren, aber seine Mannschaft stand sortiert, konnte den schnellen Gegenangriff der Ice Aliens abwehren und so schon einmal einen Punkt sichern.


Foto: Markus Szczepanski, Zahlen-Puck

Die folgende 5minütige Verlängerung begann dann mit einem „Hallo Wach“ für die Gastgeber. Nur wenige Sekunden waren gespielt, da düpierte Aaron Reckers Christoph Oster im Aliens Tor mit einem verdeckten Schuss von der blauen Linie, der Aliens Goalie kam einen Wimpernschlag zu spät, die Scheibe prallte allerdings an den Pfosten. Im direkten Gegenzug musste dann Vogel Kopf und Kragen riskieren, um das frühe KO zu verhindern, behielt jedoch die Oberhand über Kuchynka. Nun ergaben sich Chancen beinahe im Sekundentakt. Staudt scheiterte an Oster, Korpar ebenso, dann wieder bissen sich die Aliens an Vogel die Zähne aus. Bis zur 63. Minute. Mit aggressivem Forechecking störten die Aliens entscheidend den Herforder Spielaufbau, Kuchynka war plötzlich frei durch, spielte auf den mitgelaufenen Fischbuch, der hämmerte die Scheibe aus kurzer Distanz in die Maschen und beendete so das Spiel.

Torfolge:
1:0 Kuchynka/Fischbuch/Vanek (23:48); 1:1 Linnenbrügger/Reckers (44:50), 2:1 Fischbuch/Kuchynka (62:39)

Strafminuten:
Ratingen 10
Herford 8

Zuletzt geändert am: Oct 02 2017 um 11:47 AM

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