Last Game
6:0
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Regio West
PlatzMannschaftSpielePunkte
1Herforder EV00
2Hammer Eisbären00
3EHC Neuwied00
4EG Diez-Limburg00
5Ratinger Aliens 9700
6ERV Dinslaken Kobras00
7Neusser EV00





Ice Dragons beenden das Jahr mit Sieg in ausverkaufter Halle!

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Während draußen die Temperaturen wieder frostiger wurden, ging es in der Eishalle „Im kleinen Felde“ heiß her. Frieren musste definitiv niemand, denn die Ansage „Ausverkauft!“ vom Stadionsprecher hatten die anwesenden Fans schon vermutet, zu eng, warm und kuschelig ging es auf den Rängen zu. Über 1.000 Zuschauer, darunter auch gut 50 Dinslakener Schlachtenbummler, machten das Spiel zu einem echten Erlebnis. Auf dem Eis war zwar etwas mehr Platz, aber die Ice Dragons liefen vor allem im zweiten Drittel richtig heiß und brachten dadurch auch die Gäste aus Dinslaken mächtig ins Schwitzen. Am Ende konnten dann Fans und Team einen verdienten 5:2 Heimsieg zum Jahresausklang bejubeln, mit dem die Ice Dragons nach Punkten zu Dinslaken und Dortmund in der Tabelle aufschließen konnten.

Ohne Aric Schinke, Timo Becker, Lucas Klein (alle verletzt) und Kris Gehring (verhindert) sahen sich die Ice Dragons am Anfang einem Gästeteam gegenüber, dem man anmerkte, dass es die drei Punkte im Kampf um Platz 6 dringend benötigte. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch mit Chancen auf beiden Seiten, diverse Male konnten Lars Morawitz auf Herforder und Felix Zerbe auf Dinslakener Seite nur mit Glanzparaden ein Gegentor verhindern, wobei die Gäste durchaus eine leichte Feldüberlegenheit entwickelten. Ein Geniestreich von Routinier Sven Johannhardt ließ dann in der 14. Minute das Pendel in Richtung der Ice Dragons ausschlagen. In Überzahl kam die Scheibe über Dennis Schmunk und Kevin Rempel zu Johannhardt, der einen Gegenspieler aussteigen ließ und aus zentraler Position mit einem wuchtigen Schuss in den Winkel die Herforder Fans erstmals jubeln ließ. In der Folge verdienten sich die Ice Dragons die Führung nachträglich, mit 2 Forecheckern setzten sie die nun in Zugzwang geratenen Gäste mehr und mehr unter Druck und erarbeiteten sich ihrerseits nun leichte Vorteile, ein weiteres Tor wollte bis zur Pause jedoch nicht mehr fallen.



Im zweiten Drittel wussten die Ice Dragons genau, dass die Gäste nun stürmisch aus der Kabine kommen würden, versuchten den Angriffen der Kobras die Wucht zu nehmen und hatten dabei auch ein wenig das Glück des Tüchtigen. Denn die Kobras erspielten sich trotzdem ihre Chancen, scheiterten aber an Morawitz oder schlugen in aussichtsreicher Position über die Scheibe. Besser machten es die Ice Dragons, wieder in Person von Sven Johannhardt. Von Linnenbrügger steil geschickt drang der in der 28. Minute über links ins gegnerische Drittel ein und zog in Höhe des Bullypunkts ab, die Scheibe schlug unhaltbar für Zerbe oben rechts im Winkel ein. Dieser Treffer schien die Ice Dragons zu beflügeln, sie nahmen das Heft des Handelns wieder in die Hand, machten Druck. Das Ergebnis: Nur drei Minuten später stand Zack MacQueen nach Pass von Johannhardt und Linnenbrügger goldrichtig, bekam die Scheibe am linken Pfosten, machte eine schnelle Körpertäuschung und schob dann durch die Beine von Zerbe zum 3:0 ein. Dieser Treffer setzte jedoch auf Seiten der Gäste nochmal Kräfte frei, nun stand plötzlich wieder Morawitz im Mittelpunkt, doch der Herforder Schlussmann ließ sich nicht bezwingen, hielt seinen Kasten weiterhin sauber. Die Ice Dragons hingegen benötigten wieder ein Powerplay, um zurück ins Spiel zu finden, das klappte dann aber auch hervorragend: In numerischer Überlegenheit war es Philipp Brinkmann, der in der 39. Minute von Zack MacQueen und Killian Hutt freigespielt wurde und einfach mal zum 4:0 Pausenstand abzog.



Im letzten Drittel kontrollierten die Ice Dragons Scheibe und Gegner, ließen hinten wenig zu, setzten dafür ihrerseits auf schnelle Konter, wobei ihnen nun aber ein wenig die letzte Konsequenz im Abschluss fehlte. Wenige Unterbrechungen sorgten dafür, dass die ersten 13 Minuten des letzten Drittels schnell vorüber gingen. Im Gefühl der klaren Führung schlichen sich jedoch Flüchtigkeitsfehler im Spiel der Ice Dragons ein, was die Gäste in der 54. Minute in Überzahl zum 4:1 Anschlusstreffer durch Dominick Spazier nutzen konnten. Als die Kobras dann 100 Sekunden vor Schluss durch Moritz Hofschen sogar auf 4:2 verkürzen konnten, wurde es noch einmal eng für das Team von Jeff Job, denn nun warfen die Gäste alles nach vorne. Doch es gelang den Ice Dragons, den „Hebel“ noch einmal umzulegen, sich mit Kampfgeist und viel Laufarbeit der Schlussoffensive der Kobras zu erwehren und ihrerseits wieder gefährlich vor Felix Zerbe aufzutauchen. So auch 33 Sekunden vor Schluss, als MacQueen und Hutt sich gefällig durch die Dinslakener Abwehr kombinierten und Dennis Schmunk an der blauen Linie frei spielten. Die Nummer 80 der Ice Dragons nahm daraufhin noch einmal genau Maß und die Scheibe zappelte zum 5:2 Endstand im Netz!

Torfolge:
1:0 Johannhardt/Schmunk/Rempel (13:51) PP1; 2:0 Johannhardt/Linnenbrügger (27:41);
3:0 MacQueen/Linnenbrügger/Johannhardt (31:00); 4:0 Brinkmann/MacQueen/Hutt (38:40) PP1;
4:1 Spazier/Linse/Plichta (53:25) PP1; 4:2 Hofschen/Haßelberg/Linse (58:20);
5:2 Schmunk/MacQueen/Hutt (59:27)

Strafminuten:
Herford 18 + 10 (Nasebandt)
Dinslaken 14

Zuletzt geändert am: Dec 31 2016 um 1:27 PM

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