Last Game
6:0
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Regio West
PlatzMannschaftSpielePunkte
1Hammer Eisbären3693
2Herforder EV3689
3EHC Neuwied3682
4EG Diez-Limburg3667
5Ratinger Aliens 973662
6ERV Dinslaken Kobras3650
7Soester EG3648
8Neusser EV3628
9Luchse Lauterbach3613
10Löwen Frankfurt U25368





Finale, Oho! Ice Dragons warten nun auf Finalgegner

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Nach dem deutlichen Sieg in Herne war der Einzug ins Finale für die Ice Dragons eigentlich nur noch Formsache, eine Situation, die sich gleich doppelt auswirkte. Zum einen war die Zuschauerzahl mit knapp 350 Fans nicht so hoch, wie erhofft, zum anderen schien auch die Mannschaft das Spiel gedanklich schon vor dem Anpfiff abgehakt zu haben. Zwar gewannen die Ice Dragons am Ende mit 5:3 und hielten sich in den Playoffs weiter schadlos, das Team von Uwe Geiselmann ließ aber viel Luft nach oben und schonte seine Kräfte für das Finale.

Das die Ice Dragons nicht wie gewohnt von der ersten Minute an Vollgas gingen, zeigte sich auf der Anzeigetafel. Bis zur 16. Spielminute stand dort das „0:0“, die Gäste hielten nicht nur gut mit, sondern stellten Sören Werth im Herforder Tor immer mal wieder vor schwierige Aufgaben, er bekam mindestens so viel zu tun, wie Alexander Doberstein im Herner Tor. In der 17. Minute dann fiel endlich das erste Tor, leider jedoch auf der falschen Seite! Jan Kastner nutzte nach einem Abpraller die Passivität der Herforder Verteidigung aus und schob die Scheibe zur Herner Pausenführung ein.

Im zweiten Drittel dauerte es nur gut 2 Minuten, bis ein Tor fiel, dieses Mal dann auch auf der richtigen Seite. Nach öffnendem Pass von Philipp Brinkmann war Jan-Niklas Linnenbrügger durch und ließ beim Ausgleich seine Klasse vor dem Tor aufblitzen. Immer noch war es kein Spiel für Eishockeyästheten, jedoch zogen die Ice Dragons die Zügel ein wenig an, kamen mehr und mehr zu Torchancen und hielten die Scheibe vom eigenen Tor fern. Allerdings dauerte es noch etwas, bis zur ersten Herforder Führung. In der 29. und 30. Spielminute war es ein Doppelschlag innerhalb von nur 27 Sekunden, der die Ice Dragons in Führung brachte! Erst schickte Sebastian Riede Jan-Niklas Linnenbrügger auf die Reise, der mit der Rückhand zum 2:1 verwandelte, dann war es erneut Sebastian Riede, der im gegnerischen Drittel zwei Spieler aussteigen ließ und mit einem tollen Pass Jan-Niklas Linnenbrügger zu einem lupenreinen Hattrick auflegte. Auch in der Folgezeit waren die Ice Dragons das spielbestimmende Team, aber weitere Tore wollten nicht gelingen.

Im letzten Drittel kam dann wieder der Schlendrian rein, schließlich war klar, den mittlerweile auf 8 Tore angewachsenen Vorsprung würden die Ice Dragons nicht verspielen können. Die Gäste nutzten dies eiskalt aus, Edwin Erdmann verkürzte in der 42. Minute erst auf 3:2 um nur 72 Sekunden später den Ausgleich nachzulegen. Coach Uwe Geiselmann hatte nun genug gesehen, nahm eine Auszeit und wusch seinen Jungs den Kopf. Mit Erfolg! Es dauerte nur 2 Minuten, da führten die Ice Dragons wieder. Nach einem Pass von Lukas Klein hatte Fabian Staudt abgezogen, den Abpraller wuchtete der nach vorne geeilte Dennis Flachmeier unhaltbar ins Netz. Jetzt war wieder Zug bei den Ice Dragons drin, und Alexander Doberstein hatte alle Hände voll zu tun. Ein ums andere Mal hielt er die „100%igen“, beim 5:3 durch Leon Nasebandt in der 49. Minute war er dann jedoch auch machtlos. Im Anschluss verwalteten die Ice Dragons das Ergebnis, während die Fans auf der Tribüne „Finale, Oho“ sangen. So blieb es bis zum Ende beim 5:3, der 4. Sieg im 4. Playoff-Spiel.
Jetzt gilt es den Samstagabend abzuwarten, um zu erfahren, wer der Finalgegner wird. Sollte Moers den 1-Tore Rückstand aus dem Hinspiel in Troisdorf aufholen können, müssen die Ice Dragons schon diesen Sonntag nach Moers zum Final-Hinspiel, gewinnen die Dynamite aus Troisdorf, wird der Termin für das Auswärtsspiel in den nächsten Tagen bekannt gegeben.

Torfolge:

0:1 Kastner/Tomes/Cassebaum (16:18); 1:1 Linnenbrügger/Brinkmann (22:25); 2:1 Linnenbrügger/Riede (28:52) UZ1;

3:1 Linnenbrügger/Riede (29:19) UZ1; 3:2 Erdmann/Löper (41:35); 3:3 Erdman/Doberstein (43:47);

4:3 Flachmeier/Staudt/Klein (45:55); 5:3 Nasebandt/Klein/Staudt (48:46)

 

Strafminuten:

Herford 12 + 2*10 (S.Böer, Flachmeier)

Herne 6

Zuletzt geändert am: Mar 15 2014 um 1:11 PM

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