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Last Game
4:5
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Regio West
PlatzMannschaftSpielePunkte
1EG Diez-Limburg3275
2Herforder EV3265
3EHC Neuwied3262
4Ratinger Aliens 973262
5Hammer Eisbären3251
6ERV Dinslaken Kobras3237
7Soester EG3229
8Luchse Lauterbach3228
9Neusser EV3222





FINALE OHO! Ice Dragons schlagen Bären auch im dritten Spiel!

News >> Senioren

Das es nicht einfach werden würde, das es spannend werden würde, war von vornherein allen Beteiligten klar. Und dieses 3. Spiel hielt, mit Spannung verfolgt von gut 950 Zuschauern, was die Ausgangssituation versprach! Das erste Drittel routiniert gespielt, im 2. Drittel erst fast den Sack zugemacht, dann völlig den Faden verloren und im letzten Drittel den Sieg erkämpft, so könnte man die Partie der Ice Dragons von Freitagabend in wenigen Worten beschreiben. Am Ende stand dann jedoch nur noch der große Jubel über den Einzug ins Finale!

Ohne Leon Nasebandt, der zu Hause krank das Bett hüten musste, dafür wieder mit Nils Bohle, waren die Ice Dragons von Beginn an die ruhigere, abgeklärtere Mannschaft. Während die Gäste, über denen das Damoklesschwert des Ausscheidens schwebte, von Beginn an versuchten Druck zu erzeugen und mit viel Tempo immer wieder anrannten, standen die Ice Dragons defensiv sicher, ließen wenig echte Möglichkeiten zu und warteten geduldig auf ihre Chance. So dauerte es doch recht lange, bis der Torreigen endlich eröffnet wurde. Dann aber mit einem Traumtor! Von Kevin Rempel und Gleb Berezovskij bedient, konnte Maurice Becker in der 14. Minute fast unbedrängt über die linke Seite ins Neuwieder Verteidigungsdrittel eindringen, freute sich über so viel Platz und hielt mit einem mächtigen Schuss einfach drauf, Felix Köllejan im Neuwieder Tor war chancenlos, als die Scheibe einschlug! Die Antwort der Gäste: Noch wütendere Angriffe. Dann folgte eine Unterzahl der Ice Dragons, für die Bären eigentlich die passende Gelegenheit, um auszugleichen. Doch die Ice Dragons gewannen das Bully vor dem eigenen Tor, Gleb Berezovskij schickte Killian Hutt auf die Reise und der erhöhte in Unterzahl in der 16. Minute ganz cool auf 2:0. Beinahe wäre ihm das gleiche Kunsstück nur 30 Sekunden später, immernoch agierten die Ice Dragons in Unterzahl, erneut gelungen, doch dieses Mal behielt Felix Köllejan die Oberhand. Die Gäste waren nun von der Rolle, die Ice Dragons verpassten es aber, die sich ihnen bietenden Gelegenheiten in Tore umzumünzen, so blieb es bis zur Pause beim 2:0.

Das zweite Drittel begann wie das erste, abwartende Ice Dragons versuchten sich den Gegner zurecht zu legen, die Bären versuchten anzurennen. Bis zur zum Ende der 23. Minute, dann jedoch wurde es richtig wild! Erst stand Frederic Hellmann, die Uhr zeigte genau 22 Minuten und 55 Sekunden an, nach einem Fehler der Ice Dragons völlig blank und verkürzte auf 2:1, dann setzte Nils Bohle nur 19 Sekunden später nach einem Fehler des Neuwieder Keepers Köllejan an der Bande energisch nach, spielte die Scheibe in den Slot und Killian Hutt stellte den alten Abstand wieder her, womit der Arbeitstag für Felix Köllejan beendet war. Doch auch Lukas Schaffrath, der ihn nun ersetzte, fing nicht gerade glücklich an, sein Einsatz dauerte nur 17 Sekunden, ehe er das erste Mal die Scheibe aus dem Netz holen musste! Aric Schinke hatte das Spielgerät wunderschön zum 4:1 in den Winkel geschlenzt. Doch auch die 3 Tore Führung hielt nicht wirklich lange, wieder nur 18 Sekunden später drehte Stephan Fröhlich jubelnd ab, als er Kieren Vogel mit einem Schuss von links außen zum 4:2 Anschluss düpiert hatte. 4 Tore in nur 54 Sekunden, für die Fans toll, für beide Trainer ein Grund zum Haare raufen! Und diese Treffer hatten eine zusätzliche Wirkung, die Bären schienen Morgenluft zu wittern, während sich bei den Ice Dragons nun immer mehr Fehler einschlichen! So entwickelte sich die Partie, die die Ice Dragons vorher kontrolliert hatten, über einen offenen Schlagabtausch hin zu einer wild entschlossenen Aufholjagd der Gäste, die dann in der 35. Minute belohnt wurde. Andreas Wichterich zog von der blauen Linie ab und Kieren Vogel sah beim Versuch, die Scheibe zu halten, etwas unglücklich aus und ließ sie durchrutschen. Jetzt waren die Ice Dragons völlig von der Rolle, was Martin Brabec in der 37. Minute sogar zum 4:4 Ausgleich nutzen konnte! Während die Ice Dragons nun immer wieder in der Defensive gebunden wurden, rannten die Bären an, doch nun zeigte sich Kieren Vogel als Fels in der Brandung, der bis zur Pause alles wegfischte, was in seine Reichweite kam.

Die Pause kam den Ice Dragons gerade recht! Von Jeff Job neu eingestellt und wieder beruhigt, gingen sie das letzte Drittel wieder deutlich konzentrierter an, ließen die Bären nun wesentlich härter für ihre Torchancen arbeiten und warteten geduldig auf Ihre Torchancen. Es entwickelte sich ein Spiel, in dem um jeden Milimeter Eis gekämpft wurde, in dem beiden Teams klar zu sein schien: Das nächste Tor kann das entscheidende sein! Es war die erste Strafzeit im letzten Drittel, die den Ice Dragons dabei einen klaren Vorteil verschaffte. Die Bären kassierten in der 49. Minute eine Strafe wegen eines Wechselfehlers, die Ice Dragons versuchten ihr Powerplay aufzuziehen. Zwar hatten sie Anfangs Mühe damit, dann, in der 51. Minute, klappte es aber doch, und wie! Sven Johannhardt hatte sich die Scheibe in der Angriffszone gesichert, spielte zurück zu Florian Kiel. Der hielt drauf, Schaffrath konnte nur prallen lassen und Jan-Niklas Linnenbrügger schaltete am schnellsten und konnte Schaffrath zum 5:4 überwinden, ehe er seiner Freude freien Lauf ließ! Jetzt waren die Gäste unter Zugzwang, bremsten sich aber selbst durch Strafzeiten aus. Strafzeiten, die die Ice Dragons zwar nicht zu weiteren Treffern nutzen konnten, die jedoch eine Menge Zeit von der Uhr nahmen. So lief es auf spannende letzte 3 Minuten heraus, in denen die Bären dann noch einmal alles nach vorne warfen, so jedoch den Ice Dragons auch die ein oder andere Konterchance gaben. Als die Uhr immer weiter unerbittlich herunterlief, nahm Gäste Coach Daniel Benske noch einmal eine Auszeit, gab letzte Anweisungen. Seinen Goalie nahm er auch gleich zu Gunsten eines weiteren Feldspielers mit vom Eis. Doch die Mannschaft um Kapitän Fabian Staudt hielt dagegen,  verpasste zwar zwei mal das leere Tor um Haaresbreite, ließ jedoch auch keinen Gegentreffer mehr zu!
Am Ende war dann nur noch Jubel über den zweiten Sweep in Folge und das Erreichen des Finales!
Jetzt heißt es für die HEV-Cracks Kräfte sammeln, am Sonntag vor dem Kamin auf dem Bärenfell ausruhen und in Ruhe verfolgen, ob die Rockets oder die Ice Aliens den Ice Dragons ins Finale folgen!

Torfolge:
1:0 Becker/Berezovskij/Rempel (13:22); 2:0 Hutt/Berezovskij (15:41) UZ1; 2:1 Helmann (22:55);
3:1 Hutt/Bohle (23:14); 4:1 Schinke/Hutt/Gehring (23:14); 4:2 Fröhlich/Wichterich/Jamieson (23:49);
4:3 Wichterich/Brabec (34:50); 4:4 Brabec/D.Schlicht (36:33); 5:4 Linnenbrügger/Kiel/Johannhardt (50:02)

Strafminuten:
Herford 6
Neuwied 14

Zuletzt geändert am: Mar 17 2018 um 8:27 PM

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