Last Game
6:0
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Regio West
PlatzMannschaftSpielePunkte
1Hammer Eisbären3693
2Herforder EV3689
3EHC Neuwied3682
4EG Diez-Limburg3667
5Ratinger Aliens 973662
6ERV Dinslaken Kobras3650
7Soester EG3648
8Neusser EV3628
9Luchse Lauterbach3613
10Löwen Frankfurt U25368





Ein erfolgreiches Wochenende – nach Derbysieg noch ein Überraschungspunkt aus Neuwied!

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Mit einem erneut starken Auftritt rundeten die Ice Dragons das Wochenende ab und holten nach dem überragenden Derbysieg in Hamm auch noch einen verdienten Punkt bei den Bären in Neuwied. Einzig im Penaltyschießen fehlte, wie so oft in dieser Spielzeit, das Glück.
Keine 48 Stunden nach dem 2:1 Erfolg in Hamm wartete auch in Neuwied eine stimmungsvolle Kulisse von über 650 Zuschauern. Doch die lange Anreise hatten diesmal aufgrund zahlreicher Ausfälle nur 15 Ice Dragons antreten können. Gegen die „Bären“, derzeit auf Platz 3 der Regionalliga West, hatten die Herforder mit nur zwei  Verteidigerreihen ein ganz schönes Stück Arbeit vor sich. Aric Schinke wurde zwar am Samstag aus dem Krankenhaus entlassen, ist aber noch nicht wieder einsatzfähig.


Das erste Drittel startete von beiden Seiten aus stark. Die Ice Dragons wollten den Gegnern gleich mal zeigen, dass sie nicht zu unterschätzen sind, auch wenn sie sicherlich als Außenseiter galten. Doch auch die Neuwieder wollten sich in ihrer Bärenhöhle nicht auf der Nase herumtanzen lassen, und so wurde in den ersten Minuten mit viel Körpereinsatz gespielt. Die erste Strafe aber wurde wegen Spielverzögerung gegen die Gastgeber ausgesprochen ( 7. Minute, Halfmann). Doch im Powerplay ergaben sich für die Dragons leider nicht viele Chancen auf Tore, sodass das Überzahlspiel erfolglos blieb. Besser machte es kurz darauf Neuwied: Zack MacQueen musste wegen Hakens auf die Strafbank und die Gastgeber erzielten durch Trimboli (Zuspiel Orr/Fröhlich) das erste Tor des Abends (9.). 
Davon ließen sich die Herforder aber nicht unterkriegen. Noch motivierter als zuvor erkämpften sie sich immer wieder den Puck und ließen sich auch nicht aus der Ruhe bringen, als Kevin Rempel sich in der 13. Minute verletzte und die Ice Dragons plötzlich nur noch mit drei Verteidigern dastanden. Kevin konnte aber glücklicherweise schnell wieder weiterspielen.
Einige schöne Chancen hatten beide Seiten, die sie aber nicht verwerten konnten. Lars Morawitz machte seine Sache die ganze Zeit über gut und fischte die Pucks gekonnt aus der Luft. In der 17. Minute dann ein wenig Chaos auf dem Eis, das mit Strafen von den Schiris aufgelöst wurde. Donatas Vitte erhielt eine zweiminütige Strafe wegen Hakens, Kapitän Fabian Staudt musste wegen übertriebener Härte auf die Bank, begleitet von Neuwieds Rene Sting. So ging es mit einfacher Überzahl für die Bären weiter. Aber dieses Mal war das für die Ice Dragons kein Problem. Auch in den letzten Minuten schlugen sich beide Seiten gut. Tore gab es trotzdem keine mehr, also ging es mit 1:0 in die erste Pause.


Im zweiten Drittel wurde mit noch mehr Körpereinsatz gespielt als im ersten. Man merkte den Ice Dragons an, dass sie unbedingt den Ausgleich schießen wollten. Nach vier Minuten setzten sie die Bären vor dem Tor fest. Ein paar Pässe später bekam Sven Johannhardt den Puck von Nils Bohle und versenkte die Scheibe souverän im Tor. Die Schiedsrichter sprachen das Tor allerdings Leon Nasebandt zu, der zu dieser Zeit auf der Bank saß.
Im gesamten Drittel gingen die Angriffe immer weiter hin und her, das Spiel wurde schneller und vor den Toren gab es mehrere Reibereien. Lars Morawitz blieb in seinem Tor aber entspannt und klärte die Situationen gekonnt. In der 29. Minute war er allerdings machtlos und konnte den von Neuwieds Nummer 19 Marc Blumenhofen geschossenen Puck nicht mehr aufhalten. Vom erneuten Rückstand ließen die Dragons sich absolut nicht beeindrucken und zogen ihr Spiel weiter konsequent durch. Als Blumenhofen dann in der 31. Minute zwei Minuten wegen Hakens auf die Strafbank musste, zogen die Dragons ein richtig starkes Powerplay auf, das in der 33. Minute den ersehnten Ausgleich brachte: Wieder war Sven Johannhardt erfolgreich, auf Zuspiel von Philipp Brinkmann und Nils Bohle.
Das Spiel ging rasant weiter, doch bis zur zweiten Pause gelang es keinem Team, zählbares aus den teilweise sehr ansehnlichen Spielzügen auf beiden Seiten herauszuholen. So versprach es beim Stand von 2:2 ein spannendes letztes Drittel zu werden.


Und so kam es auch. In der 44. Minute gab es wieder eine Strafe gegen den HEV, der im ganzen zweiten Abschnitt ohne Strafzeit geblieben war. Leon Nasebandt war mit Neuwieds Halfmann aneinander geraten und erhielt wegen unkorrektem Körperangriffs zwei Minuten, Halfmann zwei Minuten wegen Behinderung.
Jedes Powerplay konnte jetzt entscheidend sein. Es gab eine Menge Chancen auf beiden Seiten. Mehrmals sah es so aus, als sei der Puck schon im Tor. Aber immer wieder hatte der jeweilige Torwart die Kelle oder den Handschuh gerade noch so dazwischen oder die Verteidiger blockten gekonnt.
Die Ice Dragons machten es durch zwei weitere Unterzahl-Spiele nochmal unfreiwillig spannend. In der 48. Minute musste Lukas Derksen auf die Strafbank und sofort stand Lars Morawitz im Blickpunkt. Die Bären schafften es die Ice Dragons in ihrem Drittel einzuschnüren und schossen sich regelrecht auf das Herforder Tor ein, lautstark begleitet von den gut 650 Fans in der Halle. Doch immer wieder wurde der Puck souverän aus dem Drittel gespielt. Auch als vier Minuten vor Ende Florian Kiel wegen Hakens nochmal eine zweiminütige Strafzeit erhielt, hielten sich die Dragons wacker und schafften es sogar, den ein oder anderen Entlastungs-Schuss auf Felix Köllejan im Neuwieder Tor abzufeuern. Letztendlich machten beide Teams ihren Job so gut, dass es beim 2:2 blieb und es damit ins nervenaufreibende Penalty-Schießen ging.
Die Ice Dragons fingen an: Donatas Vitte verschoss ganz knapp. Für die Neuwieder versenkte Rylee Orr den Puck. Dann lief Jan-Niklas Linnenbrügger an und vergab für Herford. Sven Schlicht war dann als zweiter für die Bären an der Reihe und traf. Somit gewannen die Bären 3:2, die Herforder nahmen aber zumindest einen hochverdienten Punkt mit nach Ostwestfalen.
Für die Ice Dragons ging somit ein starkes Wochenende zu Ende, das mit 4 Punkten belohnt wurde.


Torfolge: 1:0 Trimboli/Orr/Fröhlich; 1:1 Nasebandt/Bohle; 2:1 Blumenhofen/Sting/Felföldy; 2:2 Johannhardt/Brinkmann/Bohle; 3:2 Orr (entscheidender Penalty)
 

Strafen:

Neuwied: 8 

Herford: 12
 

Zuletzt geändert am: Dec 19 2016 um 10:10 PM

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