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06.09.2019 20:30
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Regio West
PlatzMannschaftSpielePunkte
1Herforder EV00
2Hammer Eisbären00
3EHC Neuwied00
4EG Diez-Limburg00
5Ratinger Aliens 9700
6ERV Dinslaken Kobras00
7Neusser EV00





Derbysieg vor ausverkauftem Haus – Ice Dragons schlagen Paderborn!

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Eng, kuschelig und eine phantastische Stimmung: volle Ränge wohin das Auge blickte zeugten vom ersten „Ausverkauft!“ der Ice Dragons in dieser Saison! Angespornt von der vierstelligen Zuschauerzahl und der Anwesenheit von Bürgermeister Tim Kähler, der nicht nur den Puck zum ersten Bully einwarf, sondern auch von den Fans zur Welle aufgefordert wurde und dem gerne nachkam, zeigten sich die Ice Dragons, die auf Ihren Kapitän Fabian Staudt und auf Leon Nasebandt verzichten mussten, von Ihrer besten Seite, drängten die Gäste aus Paderborn ein ums andere Mal in deren Hälfte und gewannen am Ende hochverdient mit 6:0.
 


Mit ein wenig Verspätung wurde das Spiel angepfiffen, schließlich wollte man den an der Kasse wartenden Fans keine Sekunde Eishockey vorenthalten. Und die dankten es, mit phantastischer Unterstützung wurden die Ice Dragons von der ersten Sekunde an nach vorne gepeitscht, nahmen sofort das von Eugen Leeneschmidt gehütete Gehäuse der Panther aus Paderborn unter Dauerbeschuss. Und wie in Herford üblich mussten die Fans auch nicht lange auf die erste Jubelmöglichkeit warten: 4 ½ Minuten waren gespielt, als der wieder genesene Sebastian Riede in Unterzahl die Scheibe erkämpfte, den durchstartenden Jan-Niklas Linnenbrügger bediente und dieser seinen Alleingang souverän zum 1:0 verwandelte. Was folgte, war ein wahres Chancenfeuerwerk der Ice Dragons, immer wieder ging einen Raunen durch die Menge, immer wieder war es aber Eugen Leeneschmidt, der ein Körperteil zwischen Puck und Tor brachte und so den längst fälligen nächsten Herforder Treffer vereitelte. Auf der Gegenseite war Sören Werth zu großen Teilen zur Beschäftigungslosigkeit verdammt, die wenigen Konter der Gäste wurden meist schon von den Verteidigern abgefangen, nur vereinzelt musste der Herforder Schlussmann sein Können zeigen. So ging es mit dem 1:0 in die erste Pause.
 


Das zweite Drittel begann beinahe wie das erste. Mittlerweile warm geschossen, zeigte Eugen Leeneschmidt bis zur 30. Minute immer wieder tolle Paraden und hielt sein Team im Spiel, war er doch mal geschlagen, stand da ja noch ein Pfosten im Weg. Dann räumte er in der 31. Minute seinen Posten für Tobias Loepp und der wurde gleich kalt erwischt! Denn über einen als Kapitän auflaufenden und wie entfesselt spielenden Lucas Klein, der am Ende an 5 der 6 Tore direkt beteiligt war, und Patrick Preuße kam die Scheibe zu Philipp Brinkmann, der in der 32. Minute aus kurzer Distanz mit einem trockenen Schuss auf 2:0 erhöhte! Die Gäste versuchten nun, zumindest in der Defensive sicherer zu stehen und so zurück ins Spiel zu finden. Eine Strafzeit gegen den HEV sollte ihnen dabei zusätzlich helfen. Doch weit gefehlt! Dieses Mal war es Patrick Preuße, der einen Aufbaupass der Gäste abfing und Lucas Klein auf die Reise schickte. Der kam in die Höhe des Bullypunktes und fackelte nicht lange. Sein humorloser Schuss prallte vom Innenpfosten ins Tor, es stand 3:0 und noch waren mehr als 3 Minuten im zweiten Drittel zu spielen. Doch egal wie sehr die Ice Dragons sich bemühten, egal wie schön sie sich bis vors Tor kombinierten, die Scheibe wollte bis zur Pause einfach nicht mehr über die Linie.
 


Auch im letzten Drittel spielte nur eine Mannschaft, die Panther des ESC Paderborn waren längst ausschließlich um Schadensbegrenzung bemüht. Dies ging auch gut, dank freundlicher Unterstützung der Ice Dragons, die reihenweise beste Chancen vergaben. Denn egal ob Sebastian Riede freistehend, Lucas Klein im Nachschuss, Jan-Niklas Linnenbrügger oder Philipp Brinkmann im Alleingang, sie alle bekamen die Scheibe nicht ins Tor. Zwischen der 47. und 50. Minute sah es dann kurzzeitig so aus, als würde die Ice Dragons ein wenig die Puste ausgehen und die Panther zurück ins Spiel kommen, doch da war ja noch Sören Werth und fischte alles weg, was auf seinen Kasten kam. Dann aber schalteten die Ice Dragons wieder einen Gang hoch, sie wollten das Ergebnis deutlicher gestalten. Jedoch dauerte es bis zur 56. Minute, ehe die Scheibe endlich wieder im Paderborner Kasten einschlug! Von Lucas Klein hervorragend bedient lief Patrick Preuße plötzlich alleine aufs Tor zu und ließ sich diese Chance nicht nehmen! Philipp Brinkmann in Überzahl in der 58. Minute und erneut Patrick Preuße in der 59. Minute machten dann den Endstand perfekt.
Nach der souveränen Vorstellung seines Teams war Coach Uwe Geiselmann dann verständlicher Weise auch höchst zufrieden, haderte einzig mit der Chancenverwertung seines Teams.

Torfolge:
1:0 Linnenbrügger/Riede (04:31) UZ1; 2:0 Brinkmann/Preuße/Klein (31:13); 3:0 Klein/Preuße (36:45) UZ1;
4:0 Preuße/Klein (55:27); 5:0 Brinkmann/Klein/Becker (57:49) PP1; 6:0 Preuße/Brinkmann/Klein (58:58)

Strafminuten:
Herford 4
Paderborn 8

Zuletzt geändert am: Dec 28 2014 um 2:40 AM

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