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06.09.2019 20:30
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Regio West
PlatzMannschaftSpielePunkte
1Herforder EV00
2Hammer Eisbären00
3EHC Neuwied00
4EG Diez-Limburg00
5Ratinger Aliens 9700
6ERV Dinslaken Kobras00
7Neusser EV00





„In Herford werden wir eine Entscheidung treffen müssen“

News >> Senioren

Mit einem großen „Danke“, gepaart mit einer Gratulation, empfing Bürgermeister Tim Kähler die Mannschaft, den Vorstand und einige Sponsoren des Herforder EV im großen Sitzungssaal. Der Bürgermeister hob noch einmal hervor, welchen großen Stellenwert und Außenwirkung der HEV – auch überregional - für die Stadt Herford hat und gratulierte zur erneuten Meisterschaft in der Regionalliga West. Der HEV, so Kähler, sei DAS sportliche  Aushängeschild der Hansestadt Herford.

Anschließend beleuchtete Tim Kähler unerwartet ausführlich, welche Rahmenbedingungen für diesen Erfolg und seine Fortsetzung erforderlich sind. Hier sieht er klaren Handlungsbedarf: Trotz der Verbesserungen bei Saisondauer und Trainingszeiten sei "mit der jetzigen Infrastruktur weder der jetzige Erfolg zu bewahren, noch eine Steigerung möglich“, so Kähler. Es stellte sich die Frage: "Wie kann es gelingen, dass Herford eine erfolgreiche Eishockeystadt bleibt? Welches Fundament braucht man, um erfolgreicher zu werden?"



Die klare Schlussfolgerung des Bürgermeisters: „Wir werden in Herford eine Entscheidung treffen müssen“. Diese Entscheidung werde in Ruhe vorbereitet und erörtert. Es mache "keinen Sinn, noch jahrelang weiter zu improvisieren". "Wenn man es seriös und nachhaltig angehen will, muss man eine Entscheidung treffen“. Konkret stellt sich für die Stadt Herford die Frage, was mit der Infrastruktur für den Sport weiter geschehen solle. Hierzu sei die Stadt Herford dabei, ein Stadt-, sowie ein Sportentwicklungsprogramm zu erstellen. Man schaue sich dabei genau an, welche Schwerpunkte im Bereich des Sports gesetzt werden müssen.



Tim Kähler nannte drei Sportarten mit großer Anziehungskraft auf das Publikum und mit positiver Außenwirkung über Herford hinaus. Neben den Fußballern und Basketballern sei dies vor allem der HEV, der sich als große Sportkraft in Herford gefestigt habe. Doch genau dafür sei das bisherige "Korsett" mittlerweile zu eng. Man müsse jetzt einfach prüfen, „ob es möglich ist, groß zu denken“. Aus diesem Grund wird der Bürgermeister Ende Juni mit einer Delegation aus Stadtverwaltung, Stadtwerken, Kommunalpolitik und Vertretern der Ice Dragons nach Iserlohn fahren, „um zu schauen wie die das so machen“.

Iserlohn habe eine ähnliche Größe und ein ähnliches Städteprofil wie Herford und bringe den Eishockeysport schon seit Jahrzehnten hochklassig und nachhaltig voran. Zusammen mit dem dortigen Bürgermeister, mit dem Stadtwerke-Geschäftsführer und dem Chef des Iserlohner EC werden Zahlen, Daten, Fakten und das Veranstaltungskonzept beleuchtet.

Nach der Ansprache des Bürgermeisters und einem kurzen Dankwort von HEV-Präsident Uwe Johann zeigte sich die Mannschaft noch auf dem Balkon des Rathauses und feierte zusammen mit den rund 50 Fans die Meisterschaft. Besonders Florian Kiel konnte diese Stimmung nochmals genießen.

Zuletzt geändert am: Apr 11 2019 um 10:00 AM

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