Last Game
6:0
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Regio West
PlatzMannschaftSpielePunkte
1Hammer Eisbären3693
2Herforder EV3689
3EHC Neuwied3682
4EG Diez-Limburg3667
5Ratinger Aliens 973662
6ERV Dinslaken Kobras3650
7Soester EG3648
8Neusser EV3628
9Luchse Lauterbach3613
10Löwen Frankfurt U25368





Auch das 4. Derby geht an die Ice Dragons!

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Auch im vierten Ostwestfalen-Derby der Saison verließen die Ice Dragons als Sieger das Eis. Zwar lagen sie gegen die ersatzgeschwächten aber brutal effektive Panther des ESC Paderborn bereits nach 8 Minuten mit 2:0 hinten, ein lupenreiner Hattrick von Chad Evans brachte Sie jedoch noch vor der 1. Pause in Führung, die sie bis zum Ende kontinuierlich ausbauten. Schlussendlich behielt die Mannschaft von Michael Reim und Kai Frenzel, angeführt von einem überragenden Killian Hutt (1 Tor, 6 Vorlagen), dann mit 13:4 deutlich die Oberhand und konnte die Tabellenführung für ein weiteres Wochenende sichern!



Schon nach dem ersten Bully marschierten die HEV-Cracks, bei denen Jury Lütgen, Dennis Schmunk, Leon Nasebandt und Joshua Ransiek fehlten, direkt nach vorne und nahmen das von Tobias Loepp gehütete Panther Tor unter Beschuss, scheiterten jedoch gleich mehrfach am Paderborner Goalie. Da die Ice Dragons auch beste Chancen nicht verwerten konnten, wurden die Gastgeber nach und nach mutiger und kamen so dann auch zum Erfolg. Nach einem Befreiungsschlag in der 5. Minute zwangen sie die Ice Dragons mit aggressivem Forechecking in deren Verteidigungsdrittel zu einem Scheibenverlust, die Scheibe kam zu Artjom Kostyrew und der fackelte nicht lange und überwand Lars Morawitz zum 1:0. Die Ice Dragons ließen sich davon nicht beirren, rannten weiter an, jedoch schien Tobias Loepp zu diesem Zeitpunkt eine unüberwindbare Hürde darzustellen. Eine Überzahl der Ice Dragons in der 8. Minute sollte dann endlich den Ausgleich bringen, doch es kam anders! Direkt nach dem Bully im Paderborner Drittel kam die Scheibe über Ernst Reschetnikow zu Artjom Kostyrew, der in der Mitte davon zog, alleine auf Morawitz zuging und dem Herforder Goalie keine Chance ließ! Paderborn führte 2:0. Auch dieser Gegentreffer verunsicherte die Ice Dragons jedoch nicht. Sie wirbelten durch die Angriffszone, suchten immer wieder den Abschluss. Beinahe im 10 Sekunden-Takt gab es es Bully vor dem Paderborner Tor, weil Loepp die Scheibe sichern konnte. Die mitgereisten Herforder Fans mußten jedoch noch bis zu 15. Minute warten, ehe der Dauerdruck endlich auf der Anzeigetafel erkennbar wurde. Verantwortlich dafür war, wie so oft, Chad Evans, der eine Vorarbeit von Killian Hutt aus kurzer Distanz zum 2:1 Anschluss verwandeln konnte. Und nur 40 Sekunden später war erneut Chad Evans zur Stelle, der das Tor umkurvte und Loepp die Scheibe an den Rücken schoss, von wo sie zum Ausgleich ins Tor trudelte. Herford wirbelte weiter, selbst in Unterzahl waren die Ice Dragons torgefährlich. 47 Sekunden vor Schluss des ersten Drittels war es dann soweit: Chad Evans stand mal wieder goldrichtig, nutzte eine Vorarbeit von Killian Hutt und brachte die Ice Dragons mit 2:3 in Führung.



Das zweite Drittel startete mit ähnlich viel Herforder Druck wie das erste, jetzt jedoch nutzten die Ice Dragons auch ihre Chancen. Nils Bohle mit einem Doppelschlag in der 22. und 23. Minute, beide Male traumhaft vorbereitet von Killian Hutt, stellte die Anzeige schnell auf 2:5, als dann noch Kris Gehring mit einem Schlenzer von der blauen Linie auf 3:6 in der 25. Minute erhöhte, hatte Paderborns Coach Jan Bönning genug gesehen und nahm eine Auszeit, um sein Team neu einzustellen. Seine Mannschaft wird ihn sicher gehört haben, aber es schien nicht wirklich etwas zu bringen, denn nur 2 Minuten später waren erneut die Ice Dragons am Jubeln. In Überzahl hielt Kevin Rempel von der blauen Linie drauf, Anton Seel fälschte die Scheibe mit der Schlägerspitze unhaltbar ab und die Ice Dragons führten 2:7. Das Tor zum 2:8 durch Kris Gehring in der 34. Minute war dann noch einmal zum Zungeschnalzen: Über die linke Seite marschierte durchs Paderborner Drittel, ließ seine Gegenspieler aussteigen, zog Richtung Tor, verlud Tobias Loepp und versenkte den Puck ganz cool in den Maschen! Zwar konnte Paderborn durch Nils Hilgenberg in der 38. Minute mit dem 3:8 noch einmal Ergebniskosmetik betreiben, doch nur 30 Sekunden später stellte Killian Hutt mit einem Schlagschuss von der blauen Linie in Überzahl den alten Abstand wieder her.



Im letzten Drittel ließen es die Ice Dragons, bei denen nun Sören Werth zwischen den Pfosten stand, es etwas ruhiger angehen. Der Zug zum Tor war nicht mehr ganz so ausgeprägt, dennoch konnten sie auf der Anzeigetafel noch etwas ändern. Nils Bohle machte das Ergebnis in der 44. Minute zweistellig, Chad Evans erhöhte in der 46. Minute auf 3:11. Erneut konnten die Panther Ergebniskosmetik betreiben, als Alexander Lindt in der 49. Minute aus kurzer Distanz zum 4:11 traf, doch Phillip Brinkmann stellte nur 22 Sekunden später in Unterzahl, traumhaft bedient von Nils Bohle, den alten Abstand wieder her. Den Schlusspunkt unter die Partie setzte dann Fabian Staudt, der in der 58. Minute zum 4:13 traf.



Torfolge:
1:0 Kostyrev/Paul (4:53); 2:0 Kostyrev/Reschetnikow (7:42) UZ1; 2:1 Evans/Hutt (14:39);
2:2 Evans/Bohle (15:19); 2:3 Evans/Hutt/Rempel (19:13); 2:4 Bohle/Hutt (21:29); 2:5 Bohle/Hutt/Brinkmann (22:58);
2:6 Gehring (24:11); 2:7 An.Seel/Rempel (26:47) PP1; 2:8 Gehring/Bohle/Hutt (33:52);
3:8 Hilgenberg/Kostyrev/Donatas (37:40); 3:9 Hutt/Gehring (38:10) PP1; 3:10 Bohle/Hutt/Al.Seel (43:16);
3:11 Evans (45:33); 4:11 Lindt/Schemberger/Segiet (48:07); 4:12 Brinkmann/Bohle/Flachmeier (48:29) UZ1;
4:13 Staudt (57:43)

Strafminuten:
Paderborn 10 + 10 (Schneider)
Herford 12

Zuletzt geändert am: Feb 06 2016 um 1:50 PM

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