Last Game
6:0
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Regio West
PlatzMannschaftSpielePunkte
1Herforder EV00
2Hammer Eisbären00
3EHC Neuwied00
4EG Diez-Limburg00
5Ratinger Aliens 9700
6ERV Dinslaken Kobras00
7Neusser EV00





20 Tore gegen Hamm – Ice Dragons schießen sich fürs große Finale warm!

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Nach dem Spiel waren sich beide Seiten einig: Einen Gefallen hatte man den Teams mit der Einteilung in die gleiche Liga wirklich nicht getan! Erneut waren die Leistungsunterschiede auf dem Eis zu deutlich. Nach einschläferndem  ersten Drittel, das die Ice Dragons mit 2:1 für sich entscheiden konnten legten sie ab der 20. Spielminute ein paar Briketts nach und ließen in den restlichen 40 Minuten weitere 18 Tore folgen. Am Ende standen dann 3 Punkte und 20:1 Tore auf dem Zettel, womit das Team der Coaches Michael Reim und Kai Frenzel als Tabellenführer die beste Ausgangslage im Kampf um die Meisterschaft hat, die sich in den folgenden beiden Topspielen in Troisdorf und in Paderborn entscheiden wird!



Das erste Drittel begannen die Ice Dragons verschlafen, sehr zum Unmut der gut 50 mitgereisten Herforder Fans.
So waren es dann auch die Gastgeber die erstmals jubeln konnten. In der 5. Minute, Florian Kiel saß gerade auf der Strafbank, standen die Ice Dragons in Unterzahl zu offensiv und mussten einen Konter hinnehmen. An dessen Ende konnte Markus Otte die Scheibe zum 1:0 im Tor unterbringen, Lars Rusche im Herforder Kasten war chancenlos. Doch auch dieser Gegentreffer sorgte nicht für eine echte Leistungssteigerung der Ice Dragons. Eine gelungene Kombination zwischen Chad Evans, Killian Hutt und Nils Bohle sorgte dann in der 7. Spielminute für den Ausgleich, Nils Bohle hatte Sarah Körber überwunden. Die gleiche Sturmreihe war es dann auch, die in der 10. Minute für die Führung sorgte. Dieses Mal war es Chad Evans, der die Scheibe durch die Beine von Sarah Körber einnetzte. Kurze Zeit später war das Spiel dann für Jan-Niklas Linnenbrügger beendet, der in einem Zweikampf einen Schläger ins Gesicht bekam, erst behandelt werden musste und dann mit einer deutlichen Schwellung und Schmerzen das Eis verließ. Am Ergebnis änderte sich bis zur Pause nichts mehr, die Partie bewegte sich auf mäßigem Niveau.



In der Drittelpause musste das Trainerduo dann die richtigen Worte gefunden haben, denn die Ice Dragons kamen deutlich aggressiver aus der Pause, zeigten jetzt, warum sie an der Spitze der Regionalliga thronen! Nach knapp 3 Minuten, schlug es das erste Mal hinter Sarah Körber ein, Phillip Brinkmann, hatte eine Vorarbeit von Anton Seel und Fabian Staudt verwertet. Nur 13 Sekunden später war dann es erneut Brinkmann, der die Richtung für den Rest des Spiels endgültig vorgab und auf 1:4 erhöhte. Die Ice Dragons drückten nun, erspielten sich Torchancen am Fließband, hatten jedoch ihre Mühe mit Sarah Körber, die sich mit dem Mute der Verzweiflung in jeden Schuss schmiss. So mussten sie bis zur 30. Minute auf den nächsten Treffer warten. Als die Ice Dragons in Überzahl nach mehreren vergeblichen Versuchen Kris Gehring an der blauen Linie fanden, hielt der gezielt drauf und die Scheibe schlug unhaltbar zum 1:5 in den Maschen ein. Nachdem Killian Hutt bei einem Alleingang in der 31. Minute irregulär gestoppt worden war, den verhängten Penalty aber nicht verwandeln konnte, stellten Andreas Alexander und Anton Seel die Anzeigetafel in der 31. Minute innerhalb von nur 23 Sekunden auf 1:7 ehe die Ice Dragons sich eine kurze schöpferische Pause gönnten. In der 36. Minute hieß es dann aber wieder „Volle Kraft voraus“! Erst nutzte Nils Bohle eine Überzahl zum 1:8, dann bekam Killian Hutt nur 16 Sekunden später in Unterzahl die Scheibe von Chad Evans in der neutralen Zone, nutzte die gegnerischen Spieler als Slalomstangen und schob die Scheibe ganz cool an Sarah Körber vorbei zum 1:9 ein. Den Deckel auf das zweite Drittel machte dann erneut Killian Hutt in der 40. Minute mit seinem Treffer zum 1:10.



Im letzten Drittel räumte dann Sarah Körber ihren Platz zwischen den Hammer Pfosten für Rene Sembach, der allerdings auch keinen schönen Arbeitstag hatte, denn die Ice Dragons waren weiter torhungrig. 3 Minuten hielt er dem Dauerbeschuss stand, dann allerdings durfte er innerhalb von 31 Sekunden die Scheibe gleich 2 Mal aus dem Netz holen, Philipp Brinkmann und Killian Hutt hatten das Dutzend voll gemacht. Eine weitere, 7-Minütige, schöpferische Pause später blies dann Nils Bohle mit seinem Treffer zum 1:13 zum Schlussspurt. Und Killian Hutt ließ sich nicht lange bitten! Zwischen der 52. und 56. Minute schraubte er mit einem Lupenreinen Hattrick das Ergebnis auf 1:17 in die Höhe. Justin Unger in der 57. Minute und Phillip Brinkmann in der 57 und 58 Minute sorgten für den 1:19 Zwischenstand, jetzt begann das Warten auf den zwanzigsten Treffer. Dieser Treffer und damit der Schlusspunkt unter die Partie, war dann Lukas Derksen vorbehalten. 52 Sekunden vor Schluss spielte er von der blauen Linie aus einen scharfen Pass zum Tor, die Scheibe ging an Freund und Feind vorbei und rutschte zum 1:20 Endstand über die Linie.



Torfolge:
1:0 Otte/Trapp/Kittlitz (04:32) PP1; 1:1 Bohle/Hutt/Evans (06:47); 1:2 Evans/Hutt/Bohle (09:15);
1:3 Brinkmann/Staudt/An.Seel (22:51); 1:4 Brinkmann/Bohle/Evans (23:12);
1:5 Gehring/Brinkmann/An.Seel (29:07) PP1; 1:6 Alexander/Rempel/Derksen (30:18);
1:7 An.Seel/Brinkmann/Schürstedt (30:41); 1:8 Bohle/Hutt/Flachmeier (35:22) PP1; 1:9 Hutt/Evans (35:38) UZ1;
1:10 Hutt/Bohle/Evans (39:40); 1:11 Brinkmann/Staudt/An.Seel (43:05); 1:12 Hutt/Bohle/Kiel (43:36);
1:13 Bohle/Evans/Hutt (50:58); 1:14 Hutt/Bohle/Evans (51:43); 1:15 Hutt/Brinkmann/An.Seel (54:10);
1:16 Hutt/Evans/Flachmeier (55:04); 1:17 Unger/Nasebandt/Rempel (56:03);
1:18 Brinkmann/An.Seel/Staudt (56:41); 1:19 Brinkmann/Nasebandt/Staudt (57:28) PP1;
1:20 Derksen/Nasebandt (59:08)

Strafminuten:
Hamm 16
Herford 12

Zuletzt geändert am: Dec 05 2015 um 5:27 PM

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